Kapitel 11: Die Fährte aufnehmen

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Zusammenfassung, Spielabend des 15.03.2014


Rote Sonne über Hawaii - ??03. Dezember 1941?? und 20. Juli 2005

Um Yumi Kara herum herrschen Jubel und Trauer zugleich. Mütter und Ehefrauen beweinen und feiern den Aufbruch ihrer Helden ins Ungewisse. Sie ist nicht sie selbst. Und doch ist sie es.

Sie befindet sich im Körper ihrer Großmutter, sie hält ihren Onkel, als ungefähr achtjährigen kleinen Jungen, auf dem Arm und schaut zu wie ihr Mann, Yumis Großvater, an der Reling eines der beiden Flugzeugträger steht. Ein Schiff, das als angehöriges der Japanischen Pazifikflotte in wenigen Minuten auslaufen wird. Gen Pearl Harbor, um vorher mit anderen Verbänden aus dem Südmeer zusammenzutreffen. Um der Welt unüberhörbar Japans Einstieg in den 2. Weltkrieg zu verkünden. Es ist der Morgen des 3. Dezember 1941.

Sie ist entsetzt und zugleich stolz. Sie will ihren kleinen Sohn, den sie auf den Schultern trägt, beschützen, sie kennt ihn nicht einmal wirklich. Sie bemerkt einen Matrosen, welcher ein seltsames Tattoo im Nacken trägt. Eine Schlange mit neun Köpfen. Sie spricht ihn an, als er auf ein Beiboot geht. Sie fragt ihn nach dem Tattoo. Er antwortet, dass es das Zeichen eines Oni sei, der über andere Oni wacht und deren Verehrer vor dem Zugriff wütender Götter schützt.

Sie wendet sich wieder dem europäischen Anzugträger zu, den sie vorher schon getroffen hatte. Er ist Schwede, Angesteller der schwedischen Botschaft, sie kennt ihn. Sein Name ist Loki Jormungondrason. Aber er ist kein Botschafter, genauso wenig wie sie ihre eigene Großmutter ist. Er ist ein Kollege, er ist ihr Freund. Von weit her, aus einer anderen Zeit. Einer anderen Welt.

Die beiden reden über einen seltsamen Unfall, welcher dafür sorgte, dass Yumi Kara in eine andere Dimension geschleudert wurde. Und welche bewirken sollte, dass eine Quantumwelle um die Erde rasen sollte, um andere Nova zu erwecken

Diese Maschine wurde von jemand unbekanntem gebaut. Einem ihrer Teamkollegen, Matthew Connors, hatte bei den Untersuchungen nach dem Unfall nur herausgefunden, was die Maschine hätte machen sollen, aber nicht, wie sie genau funktionierte. Ein Genie und zugleich ein Wahnsinniger muss sie erschaffen haben, wie es schien.

Der Schwede, der in Wirklichkeit ein auxilliary agent von T2M der Zukunft ist, erklärt ihr, dass es ihren Eltern, ihrer besten Freundin, sowie ihrem kleinen Bruder gut gehe und man alles daran setzen würde, sie zurück zu holen. Er könne nur kurz mit ihr kommunizieren und warum ihr Gespräch in dieser Umgebung stattfindet ist auch ihm schleierhaft. Loki vermutet, dass ihr Geist diesen Schauplatz gewählt hätte, weil dieser irgendwie wichtig für sie ist.

Jedoch wird das Zwiegespräch inmitten der feiernden Menge jäh unterbrochen, als sich die Szenerie um die junge Japanerin herum aufzulösen beginnt. Die Bilder flackern, wie auf einem alten Bildschirm und verschwinden schließlich ganz, zurück bleibt nur eine weiße Unendlichkeit. Noch trägt sie den entsetzt dreinschauenden Jungen auf dem Arm, welcher ihr aber entrissen wird. Sie fällt, schneller und schneller. In einiger Entfernung flackert und verschwindet auch der schreiende Junge im blendenden Weiß.

Dann kommt sie zu sich und realisiert, das sie sich im freien Fall, hoch über der Küste Japans befindet. Nur ihrer Unverwendbarkeit ist es zu verdanken, das sie nicht durch den Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht und der Eufiber, dass ihre Kleidung nicht verbrennt. Sie versucht ihren Sturz zu bremsen, stellt jedoch fest, das sie dazu nicht in der Lage ist. Sie kann nicht mehr fliegen. Kurz steigt Panik in ihr auf, aber es gelingt ihr sich zu beruhigen und sich darauf zu konzentrieren, ihre Kräfte „neu zu starten“.

„Stotternd“, wie ein alter Motor, komm ihre Flugfähigkeit wieder zum Vorschein, während sie weiter der Meeresoberfläche im Hafen von Edo entgegen rast. Mit äußerster Willenskraft gelingt es ihr jedoch, 2 Meter vor dem Aufschlag über dem Wasser der Edoer Bucht, ihren Flug zu kontrollieren und so einen kleine Katastrophe zu verhindern.

Besorgt um ihre Lieben lenkt sie ihren Flug sogleich heim, nur um dort festzustellen, das niemand anwesend ist. Nach einem Moment der Angst erinnert sie sich, das sie Sadako ja gebeten hatte, mit ihrem kleinen Bruder ein unauffälliges Hotel in Osaka aufzusuchen, um den Schergen der Yakuza zu entgehen.

Ein Anruf klärt die Lage und sie macht sich sogleich auf den Weg zu den Beiden.

Dort angekommen erzählt sie Sadako und Ichiro von ihrem seltsamen Erlebnis und gönnt sich einige Stunden Ruhe.

Besuch des Kaisers auf der Festung - 20. Juli 2005

Letzte Vorbereitungen

Zur selben Zeit, auf der Festung in den Wolken,

Manuel, zufriedengestellt durch die Anwesenheit seiner Mutter, macht sich daran die Sicherheitsmaßnamen der Festung zu überprüfen, unterstützt wird der dabei durch einige Techniker von T2M, welche Esther zuvor per Portal ins Land geholt hatte.

Tief in den Katakomben von Kyuden no kumo, wird er einmal mehr von Naginata eingewiesen und auch von ihr mit der K.I. Der Festung bekannt gemacht. (Ergebnisse der Nachforschungen, siehe vorheriger Eintrag)

Esther wurde zuvor von O'Kage abgefangen. Welcher ihr und Kenshin, auf ihrem Weg Manuels Mutter zu ihrer Unterbringung zu begleiten, gegenüber tritt und sehr formell und befehlsgewohnt darauf Aufmerksam macht, das ihre Hilfe bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen zur Ankunft des Kaisers benötigt wird. Kurz fragt er den Soldaten, ob dieser fliegen könne. Auf Kenshins verneinende Antwort hin, wird er mit einem Kopfnicken aus der Konversation entlassen. Esther verabschiedet sich von Kenshin, welcher weiter die alte Dame begleitet.

O'Kage eröffnet Esther, das ihre Fähigkeiten benötigt werden, um die T2M Techniker rechtzeitig zu Festung zu bekommen. Die junge Frau willigt ein und findet sich kurz darauf auf einem Flugfeld in Indien wieder. Jedoch ist von den Männern und Frauen die sie dort abholen soll, noch nichts zu sehen und ein kurzes Telefongespräch seitens O'Kages klärt, das diese noch etwas 20 Minuten benötigen, bis sie am vereinbarten Treffpunkt erscheinen. Somit richtet sich Esther aufs Warten ein.

Die Splash die beinah das Fass zum überlaufen brachte

Zwanzig Minuten später öffnet Esther wieder ein Portal zum Rollfeld. Dort waren schon die angeforderten Techniker und eine junge, schöne Inderin, die sich zunächst recht freundlich als „Splash“ vorstellt. Esther hatte sie jedoch schon erkannt.

Während die Techniker das Portal nach Japan durchschreiten, entspinnt sich zwischen den beiden Frauen ein mehr als unangenehmes Gespräch.

Splash macht keinen Hehl daraus, dass sie es verabscheut wie Esther ihrer Meinung nach ihr Land verraten hätte, indem sie sich der Japanischen Isolation anschloss und nun auch noch für diese arbeitete. Esther jedoch lässt sich nicht einschüchtern und verteidigt ihre Position. Als Splash jedoch recht unverhohlen andeutet, dass [Esther]] Team Tomorrow etwas für ihre Ausbildung schulden würde und sie somit verpflichtet sei zum Team zurückzukehren, wird es der Amerikanerin zu dumm. Kurzerhand öffnet sie ein Portal auf die Festung und lässt eine wütende Splash hinter sich zurück.

Feuervogel

Während dieses Gespräches wiederum hat Kenshin die katatonische Mutter Manuels in ihre sichere Unterkunft begleitet und schickt sich an, sich eine Ausgehuniform für die Ankunft des Kaisers zu besorgen. Bevor er jedoch dazu kommt, wird er ebenfalls von einem Mitglied Nippontais abgefangen. Tenchi begegnet ihm auf einem der Gänge der Burg und fragt ihn ebenfalls, ob der flugfähig sei, was er abermals verneint. Daraufhin eröffnet die junge Atarashi Koka ihm, dass derzeit nur Ryu selbst und sie die Eskorte des Kaisers bilden können, wenn dieser mit einem Hubschrauber eintrifft. Abgesehen von einigen weiteren Hubschraubern.

Aber, vielleicht könne er sich ja anderweitig nützlich machen? Sie fragt ihn über seine Fähigkeiten aus. Sie kommen überein, dass es angebracht sein, wenn Kenshin mittels seiner besonderen Sinne die Umgebung im "Auge" behält und vielleicht sogar versucht auf den Funkverkehr zu achten, so dass eventuelle fremde Signale eher auffallen.

Der Soldat willigt ein und verspricht, sein Bestes zu geben, woraufhin er sich auf den höchsten Punkt der Burg, das Dach eines Wachturms, begibt und sich „umschaut und -hört“.

Endlich einmal Ruhe?

Esther zieht sich derweil in den ewig blühenden Kirschbaumhain der Festung zurück um eine Vision zu erlangen, ob dem Kaiser noch weitere Gefahr droht.

Ein erhabener Anblick bietet sich ihr:

Flankiert von drei weiteren Militär-Hubschraubern, die einen äußeren Ring bilden, fliegt der Stealth Helikopter des Kaisers. Links neben ihm glüht ein riesiger, feuriger Vogel am Himmel. Dessen Flügel weisen eine Spannweite von fast vier Metern auf. Tenchi, in ihrer Flugform.

Rechts neben der kaiserlichen Maschine jedoch, windet sich eine noch weit größere Gestalt durch die Wolken. Ryu, ein gigantischer, asiatischer Drache und der Daimjo Nippontais persönlich. Obwohl seine Form der mythischen Gestalt dieser Wesen nachempfunden zu sein scheint, weist er riesige, ledrige Schwingen auf, die majestätisch durch die Luft peitschen. Fasziniert von dem Anblick schaut Esther zu wie der Heli landet und seine Kaiserliche Hoheit Akihito ihm entsteigt. Am Fuße der Treppe wird er von Ryu und Tenchi in Empfang genommen und ins Innere der Festung geführt. Alles ist, wie es sein sollte. Es droht ihm hier keine Gefahr.

Eine offizielle Rüge und eine kaum verhohlene Drohung

Bereits einige Zeit bevor der Lärm der Rotoren an Esthers Ohren dringt, hat Kenshin ihn bereits registriert und verfolgt die Flugbahn der Objekte mit alle seinen Sinnen. Während er gebannt der Landung und Ankunft seiner Kaiserlichen Hoheit folgt, registriert er in einiger Entfernung etwas, das wie ein dunkler Schatten, begleitet von einem Überschallknall, wirkt. Zunächst alarmiert, beruhigt ihn jedoch das Auftauchen O'Kages direkt vor ihm wieder.

Jedoch lässt ihn der stumme Groll, welcher ihm entgegen schlägt nichts Gutes ahnen und er begibt sich sogleich in die formelle Seiza Position um seine Befehle abzuwarten.

Stumm holt der schwarze Samurai eine papierne Rolle aus seiner Yo'Roi hervor, zusammen mit einer Feder und einem kleinen Tintenfass. Feierlich legt er diese Objekte vor Kenshin auf die Schindeln des Daches, auf dem die Beiden sich noch immer befinden. Dann löst er auch sein Schwert und legt dieses ebenfalls vor Kenshin auf den Boden.

Eine deutliche Aufforderung eine Schande einzugestehen, oder eine letzte Nachricht an die Welt zu verfassen. Kenshin deutet dies richtig und verbeugt sich unterwürfigst vor seinem Älteren.

„Ich nehme an, meine Vermutung hat sich als Falsch erwiesen.“

O'Kage schnaubt nur und starrt den jüngeren Krieger an.

„Ich bin bereit meine Schuld zu ertragen und meinen Fehler einzugestehen, O'Kage Sama.“

Nun spricht dieser:

„Hast Du wahrhaftig, reinen Herzens und aus voller Überzeugung gesprochen?“

„Das habe ich Herr. Und ich bedaure meinen Fehler zutiefst.“

„Die Fähigkeit einen Fehler einzugestehen, ist die größte Stärke, Shinobi. Hättest du nicht zu deinem Fehler gestanden, so hätte ich dich aufgefordert, hier und jetzt die Konsequenzen zu tragen.“

Mit diesen Worten nimmt O'Kage die Gegenstände wieder an sich, steht auf und verschwindet vom Dach.

Kenshin ist vollends bewusst, das er sich nun keine weitere Fehleinschätzung erlauben darf. Er bleibt zunächst auf dem Dach sitzen und sinnt darüber nach, entscheidet sich aber dann seinen Posten zu verlassen, um in die Stadt zurück zu kehren, da Kaiser Akihito wohlbehalten in der Festung weilt.

Das Ei ist im Nest

Zur selben Zeit holt Naginata Manuel aus der Sicherheitszentrale ab.

Ihr Outfit ist dermaßen aufreizend, das einige der Techniker rote Ohren bekommen und sich angestrengt abzulenken versuchen. Grinsend teilt sie Manuel mit das der Kaiser angekommen sei und somit dessen Aufgabe hier unten erledigt ist. Zu den Techs gewandt, sagt sie noch: „Wenn ich nun sage: Das Ei ist im Nest“, versteht ihr das Alle sicher falsch.“, was die armen Kerle fast in ihre Bildschirme kriechen lässt.

Auf zu neuen Ufern - 20. Juli 2005

Die drei Freunde treffen sich auf dem Vorplatz der Festung und einigen sich darauf, zusammen und mit Manuels Limousine, in die Stadt zu fahren. Esther eröffnet, dass sie kurz zuvor am Telefon mit Yumi Kara, Kenshins Dojo als Treffpunkt ausgewählt hat.

Kenshin erklärt sich zwar einverstanden, bittet jedoch darum beim nächsten Mal gefragt zu werden.

In der Stadt angekommen, erweist sich Esthers Wiedersehensfreude als nahezu überschwänglich und sie fällt der etwas später eintreffenden Yumi Kara um den Hals, was diese ebenfalls etwas irritiert, aber auch akzeptiert wird.

Grade als Kenshin sich anschickt Tee zu bereiten, schlägt Esther vor die Gruppe an einen bestimmten Ort zu führen, der nur Ihr bekannt ist. Dies war von Anfang an ihr Plan, und sie brauchte nur einen Ort, an dem die anderen sich mit Yumi Kara treffen konnten, damit diese auch mitkommen konnte. Aber auch das hatten sie und Manuel vergessen, Kenshin mitzuteilen.

Kurzerhand öffnet sie ein Portal. Auf der anderen Seite sind Palmen, ein Sandstrand und blaues Meer zu erkennen.

On an Island in the Sun

Man tritt durch das Portal und findet sich tatsächlich auf einer kleinen Insel inmitten der Südsee wieder, von der Esther eröffnet, dass sie sie während eines Überflugs mit ihren Eltern entdeckt habe und seither als Rückzugsort nutze, wenn sie mal von Allem genug habe.

Kenshin ist begeistert und lässt sich sogleich rückwärts in den warmen Sand fallen, um in der für seine hyperempfindlichen Ohren ausgesprochen herrlichen Stille zu entspannen.

Jedoch sind die anderen nicht ganz so schnell bereit die Seele baumeln zu lassen.

Sie reden und reden. Yumi Kara erzählt von ihren seltsamen Erlebnissen in den letzten 2 Tagen und die Anderen berichten ebenfalls von allem was vorgefallen ist.

Yumi ist wenig darüber begeistert, das Kenshin seinem Vater Bericht über ihre Einsätze erstattet, kann aber beruhigt werden.

Ebenfalls wenig schätzt sie den Verdacht, das sein Onkel Oberhaupt einer Yakuza Famile sein soll. Die Nachricht, dass der mysteriöse Nova Sagishi ihr Halbbruder sein soll lässt sie jedoch überraschend kalt. Aber es passt zu anderen Daten, die sie bereits erhalten hatte und deutete darauf hin, dass Ihre Mutter als Kronzeugin in einem Prozess gegen diese Organisation aussagte. Auch misstraut sie weiterhin Esther, die sie verdächtigt eine Agentin des C.I.A. zu sein, was diese schwer enttäuscht und kränkt.

Synchronicity

Während der Diskussion kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Zunächst verspürt Yumi Kara eine seltsame Regung in ihrem Inneren. So als ob etwas, wie eine starke Emotion dringend begehrt aus ihr heraus gelassen zu werden. Sie ist extrem Misstrauisch und auch die Anderen sind zunächst beunruhigt. Esther ist die nächste die diese seltsame, neue Emotion in sich spürt. Dann ergeht es auch Manuel und Kenshin so. Mit einem Mal beginnt Yumi Kara von Innen heraus zu glühen und das Glühen springt kurz darauf auch auf Kenshin über. Das Besondere daran für Ihn ist, er kann es deutlich sehen! Wie ein leuchtendes, pulsierendes Band spannt sich Energie zwischen ihnen. Beinah bricht er in Tränen aus, so schön ist der Anblick.

Yumi und Manuel haben deutlich Angst, Kenshin, welcher sich seiner Gefühle und seiner inneren Einstellung sicherer zu sein scheint, ist jedoch überzeugt, das es sich dabei um einen Segen der Kami handelt. Er erinnert sich an Esthers Äußerung das diese einmal belauscht hätte, das es möglich wäre das ein Team von Nova, welches eng zusammenarbeitet, sich und seine Kräfte „synchronisiert“. Esther bleibt zunächst skeptisch, doch Kenshin legt ihr kurzentschlossen eine Hand auf die Schulter worauf das goldene Leuchten auch auf sie überspringt.

Manuel weicht vor ihnen zurück, kann jedoch der Verknüpfung nicht entgehen, als sich das leuchten schließlich auch auf ihn erstreckt. Mittels seiner Fähigkeit das Quantengefüge zu sehen, hat er den Vorgang bereits seit Beginn beobachtet und ist stark beunruhigt. Es zeigt sich ihm, dass selbst die Quantensignatur der Insel sich an die Ihre angleicht. Kenshin ist weiterhin überzeugt, das dies etwas Gutes ist.

Yumi Kara hingegen hat bald genug von dem Zauber und versucht der Energie durch einen Senkrechtstart in die Stratosphäre zu entgehen. Dies gelingt jedoch nicht.

Erst, als Esther auf die Idee kommt, die Verbindung willentlich „abzuschalten“, verschwindet das Leuchten, die beiden Männer tun ihr dies gleich und Yumi kehrt zurück zur Erde.

Manuel wagt jedoch noch ein Experiment und versucht willentlich eine Verbindung zu Yumi Kara aufzubauen, was ihm auch gelingt. Als Yumi Kara nun ihrerseits versucht, diese zu unterbinden, läuft dies jedoch vollkommen schief und mit einem Mal scheint es als habe Manuel sich komplett Yumis Macht bemächtigt.

Er beginnt extrem zu leuchten, verfällt unkontrolliert in seine metallene Form und versinkt dadurch beinahe bis zur Brust im weichen Sand. Kenshin eilt ihm zu Hilfe, während Esther Yumi zur Seite springt.

Die junge Frau ist bewusstlos zusammengebrochen und liegt mit flatterndem Puls und nur flach atmend im Sand. Esther erkennt den Zustand als eine schwerere Version dessen was sie bereits erlebte. Yumi Karas Macht ist komplett verbraucht.

Manuels hingegen ist beinah übervoll.

Er hat das Gefühl platzen zu müssen und bemüht sich die überschüssige Energie zu verbrauchen. Kenshin, der sich vergeblich bemüht hatte ihn zu befreien, schreckt zurück, als der Sand um ihn herum in Bewegung gerät und seltsame Formen anzunehmen beginnt. Er versucht, den Sand zu Formen, obwohl dieser nicht aus Metall beteht. Aber so recht will es ihm nicht gelingen. Langsam verebbt das extreme Leuchten aus Manuels Richtung jedoch und bald kann sich dieser aus eigener Kraft aus dem Sandloch befreien.

Man entschließt sich, so schnell wie möglich in Manuels Firma zurück zu kehren, um Yumi Kara dort versorgen zu lassen. Sie benötigt viel Ruhe und schläft beinah 12 Stunden durch. Danach tischt man ihr ein üppiges Frühstück auf, wie schon von Esther her bekannt.

Zeit für's Wesentliche - 21.-27. Juli 2005

In den folgenden Tagen gehen die Freunde jeweils ihren eigenen, privaten und dienstlichen Aufgaben nach.

Kenshin kümmert sich um seine Aufgaben für das Militär und fungiert als Trainer für Esther, die ihn zuvor darum gebeten hat, ihr Verteidigungstechniken bei zu bringen.

Yumi Kara erforscht, durch die Informationen ihrer Freunde aufgeschreckt, die Finanzen und Verbindungen ihrer Firma und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten.

Manuel hat viele Projekte, denen er sich widmet (Bitte selbst eintragen. Danke :) )

Esther beginnt wieder in der Amerikanischen Botschaft zu arbeiten. Doch nach ein paar Tagen geschieht etwas, das ihr Leben nachhaltig verändern wird. Der Botschafter Carlton Harris eröffnet ihr, dass sie einen Termin mit einem hochrangigen C.I.A. Mitarbeiter hat. Dieser kommt ohne Umschweife zur Sache und eröffnet ihr, das man von ihr erwarte als Spionin für Amerika in Japan zu fungieren. Zuvor hatte sie angefragt, ob man ihr von Regierungsseite her helfen könnte ihre generelle Identität (nicht nur als Nova) zu verschleiern. Hauptsächlich aus Angst vor Kuroi Kiri, dem Killer der Yakuza.

Esther ist von der Idee absolut nicht angetan und verleiht ihrem Missfallen auf deutlich Ausdruck. Zunächst versucht dieser noch zu beschwichtigen, wird aber schnell deutlicher in seinen „Angeboten“ und seiner Überzeugung das Amerika die Welt „gehöre“, Als der Regierungsagent, auch noch versucht sie mittels ihrer Eltern zu erpressen, platzt Esther endgültig der Kragen und sie wirft ihn regelrecht aus ihrem Büro.

Nach einen kurzen Gespräch mit dem Botschafter stellt sich heraus, das er noch dafür gesorgt hat, das sie gefeuert wird und sie nun als „Sicherheitsrisiko“ gilt. Ihr ehemaliger Chef bedauert das Ganze sehr, ist aber nicht in der Lage ihr mehr zu helfen, als das er den nötigen Papierkram so lange verzögert, wie es nur geht.

Esther ist danach zutiefst verstört und zieht sich emotional von ihren Freunden zurück. Sie nimmt keines der Angbeote der Freunde an, bei einem von ihnen zu nächtigen, oder zu arbeiten. Sie bleibt lieber in einem Hotel und sicht selbst nach einer neuen Anstellung. Was erst am Tag des Meeres wieder ein wenig ins Lot kommt.

Der Tag des Meeres - 25. Juli 2005

Naginata hatte erwähnt, das sie auf diesem Festival ein Konzert geben würde und die Gruppe eingeladen. Man verabredet sich am Eingang zum Hafengelände und trifft sich dort auch, am frühen Nachmittag. Die Freunde verbringen gemeinsam einen angenehmen Tag, inmitten der Massen und lauschen den Live-Bands. Yumi Kara hat als Outfit ein Cosplay des DC Charakters „Mera“ gewählt, wohingegen ihre Freundin sich als „Yumi Kara“ verkleidet. Sehr zum Amüsement von Esther und zur Verwirrung von Manuel. Auf dem Fest erwirft Kenshin an einer Büchsenwurfbude den Hauptgewinn, einen riesigen, rosa Plüschbären und schenkt diesen der begeisterten Esther. Später, als sich die Dämmerung über den Hafen senkt, beginnt der eigentliche Höhepunkt des Festes und nach einer Schweigeminute lassen die Besucher zu den Klängen Schintoistischer Gesänge Unmengen von Papierlampen zu Wasser, um der Gefallenen des zweiten Weltkriegs zu gedenken. Jeder der Freunde lässt eine eigene Flamme zu Wasser.

Yumi Kara gedenkt ihrer Familie und jeder die sie in der „Vision“ sah. Und selbst sie erkennt, das sie sich inmitten dieser Menschen sicher und wohl führt.

Kenshin gedenkt ebenfalls seiner gefallenen Ahnen.

Esther lässt still eine Lampe ins Wasser gleiten und verrät nicht, dass diese symbolisch für ihr altes Leben steht. Sie spricht nur einige Worte auf Afrikaans und die Gefährten hören darin Esthers Namen.

Manuel entschließt sich nach einiger Überlegung ebenfalls eine Lampe zu kaufen und zu Wasser zu lassen. Er hat einen Tintenfisch darauf gezeichnet. Für die tote Tsunami.

Während man so am Wasser steht und die wunderschönen Lichtspiele der Lampen bewundert, berührt Kenshins rechte Hand sanft die Linke Esthers, welche vorsichtig zugreift. Dann beginnt am gegenüberliegenden Ufer das traditionelle, gigantische Feuerwerk und Esther nutzt einmal mehr Ihre Fähigkeiten, um Kenshin das Feuerwerk sehen zu lassen. Er ist ihr so dankbar, das er noch am selben Abend ein weiteres Geschenk für sie kauft und in ihr Hotel schicken lässt. Und vielleicht ist da auch noch mehr...

Später genießen die Freunde noch das Konzert von Naginata und Band. Eine wilde Mischung aus Japan-Metal und J-Pop, die die Massen zum Kochen bringt. Die etwas dümmlichen Security-Angestellten wollen den Zugang zum Backstage-Bereich verhindern, aber werden eines besseren überzeugt. Als eines der Highlights greift eine Gruppe von berobten No-Maskenträgern die Band an. Diese treibt die Angreifer mit wilden Gitarrenriffs in einer Showeinlage von der Bühne. Eine Provokation gegenüber Okura No Oni oder ein Bezug zu ihrer Animeserie?

Anerkannte EP: 3
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