Kapitel 12: Verfeinerndes Intermezzo

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Trügerische Ruhe - 26.Juli 2005 - 27.Juli 2005

Shuriken

Esther, die nach ihrer Kündigung und dem scharfen Gespräch mit dem CIA-Agenten im Hotel lebt, liest beim Frühstück am Tag nach dem Tag des Meeres von dem Mord an einem CIA-Agenten. Ihr wird Angst und Bange, weil sie schnell versteht, dass nur Kuroi Kiri in anderer Gestalt sie offenbar aus der Botschaft haben wollte. Auf einem Beitisch steht am Eingang zum Speisesaal eine einsame weiße Keramikvase mit einer weißen Lilie. Sie telefoniert mit dem Botschafter Carlton Harris, dieser bestätigt ihre Vermutung. Sie soll zur Botschaft kommen und abgeholt werden von G.I.s, entscheidet aber lieber selbst aus einer Seitengasse zu warpen.

Beim Checkout fühlt sie sich von einem nichtssagenden Mann in dunklem Anzug, ein typischer Sarariman, beobachtet und ihre Quantensinne springen an. Sie ruft nochmal den Botschafter an, dass sie schneller kommen würde als erwartet und verlässt das Hotel mit ihren Koffern. Unbehelligt kommt sie zu einer kleinen Seitengasse, mehr der Weg zu einem Anlieferstutzen. Als sie das Portal öffnet und einige Arbeiter in der Nähe vor Schreck die Kist auf ihren Armen fallen lassen, sie hindurchtritt und auf der anderen Seite die Eichen des Parks der Botschaft sieht, rast ein Shuriken knapp an ihr vorbei und rammt sich in das Holz der Rinde. Das Sonnenlicht, was auf dem Metall funkelt, wird durch schwarze Schlieren geschwächt. Sie geht zu dem Baum und will den Shuriken rausziehen, hinter ihr ertönt ein "Nei...." von dem Botschafter, doch dann bricht sie bereits bewußlos zusammen.

Sie erleidet einen kardiogenen Zusammenbruch und wird im Krankentrakt der Botschaft stabilisiert. Nur ihr Nova-Metabolismus hat sie vor dem Tod gerettet. Dort ist sie unter ständiger Bewachung von wechselnden G.I.s und einem Nova von einem Projekt namens Teen Tomorrow - ein aufsässiger arroganter rotblonder 17jähriger, der sich selbst den Namen Steel Fury gegeben hat und mit Vornamen James ("Meine Freunde nennen mich Jim....") heißt. Niemand nennt ihn von den Freunden Jim in einer späteren Szene.

Esthers Vision zu den Shuriken

…weiße kalte Flocken rieseln auf dein abkühlendes Metall, du wurdest noch einmal erhitzt, um deine Schnittkanten so scharf zu machen, dass sie eine fallende Feder durchtrennen können. Du liegst auf gehämmertem Bambusholz im Hof eines shintoistischen Klosters, über Dir erheben sich die Gipfeln von Bergen, an deren Hängen das Kloster liegt …

… Du ruhst in einem samtenen Gürtel, so einen, wie ihn man sich um die Schultern zur Hüfte legt. Neben Dir ruhen viele deiner Brüder, ihre Kanten glitzern im Licht von Feuerschalen. Gesänge der nichtmetallischen wabern durch den großen Raum, der von einer riesigen Drachenstatue aus purem Gold dominiert wird. Hände, übersät mit Altersflecken reichen Dich weiter an einen jungen Mann. Dieser hockt vor dem alten Abt des Klosters in klassischer Samuraipose und hat zwei kurze gerade Schwerter auf seinen Knien liegen, die Klingen zu ihm gewandt. Er nimmt den Gürtel und verbeugt sich, sagt aber nichts. Der alte Abt flüstert leise Worte, doch sind sie gut verständlich, werden sie doch von den Wänden und der Statue reflektiert. „Gehe hin und werde wie schwarzer Nebel, der durch die Träume kriecht. Sei augenlos und sehe doch, sei gefühllos und bringe doch Angst, suche die Nähe des gefallenen Gottes, denn er wird dich erheben. Wandle unter den Ehrenlosen, stets im Schatten. Mehre den Ruhm des Obsidians, ehre es, ehre uns und vergiss deine Herkunft nicht. Mache sie uns untertan“…

..du ruhst lange Zeit in einem schweren metallenen Kasten, neben Dir liegen deine Brüder und noch einiges anderes an Tötungswerkzeug. Läufe, Klingen, Granaten, und und und… ..selten dringen Gesprächsfetzen an Dich. Oft bist Du unter Stoff verborgen….

„Du hast schon lange für uns gearbeitet, Omae, du willst sagen, dass Du mehr sein kannst?“ –„Ich bin alles, was ich sein kann, Kobun-Sama“ – „Hach, so ein Großkotz. Oyabun-sama, willst Du dir das weiter an….“ – SLASH, Gurgeln, Husten, nasses Blubbern – „Verzeihung, Oyabun-sama, ich toleriere nicht, dass meine Ehre beschmutzt wird von einem dahergelaufenen Hund. Ich werde den Boden reinigen lassen.“

„Bruder, was eine Freude, dich hier zu sehen“ – „<Schweigen>“ – „Willst Du nicht mit mir reden, auf die alten Tage einen Shoju trinken?“ – kurzes saugendes PLOP, dann wirbelst Du im Stoff herum – „Na, die alten Schattentricks immer wieder. Nicht müde, deine Jutsu zu nutzen?“ – aufeinanderprallen von Klingen, Zubruch gehen von Mobiliar, dann durchtrennt eine nachtschwarze Klinge den Stoff direkt über Dir und wird nur von Dir aufgehalten, das Herz zu durchbohren, der Stoff wirbelt mit einem großen Satz nach hinten – „Du bist besser geworden! Wir sehen uns wieder!“ – du fällst im Stoff aus einer großen Höhe

„Oyabun-sama, ihr habt mich rufen lassen?“ – „Ja, Kuroi Kiri. Nach dem ersten Test der Waffe unserer neuen Freunde wird es Zeit, sich eines unkontrollierbaren Aktivpostens zu entledigen. Aus den Experimenten der Männer der Maske gingen einige wertvolle Spielzeuge hervor, die Du brauchen können wirst. Forschung&Entwicklung (R&D) vom Firmensitz in Yokohama hat dies hier entwickelt“ – ein Kratzen einer Kiste über Holz, einen Tisch vielleicht – „Wir nennen sie ‚den Zorn Gottes‘ – in Anlehnung an den Herren der Maske.“ – „Herr, euer Wunsch ist mir Befehl. Alles, was mich aufzuhalten versucht, wird nie wieder träumen“ – „Du wirst nicht versagen. Wie immer“


..etwas Langes leckt über Dich, eine Zunge, spitz, lang, doppelt geteilt wie eine Schlangenzunge, und hinterlässt schwarze Schlieren auf deinem kalten Metall. Die leckt auch über andere Wurfsterne und immer wird ein Namen geflüstert. …Esther O‘Hara…Manuel Hamapongo…Nakamura Kenshin …. Miyoshi Yumi Kara… diese Namen werden wiederholt, immer und immer wieder, fast wie eine Art manisches Gebet…

…hier kannst du nicht erkennen, was passiert, aber es werden zu anderen Zeitpunkten auch zwei anderen Namen geflüstert, immer und immer wieder. Zu jedem Namen hörst Du ein leises Klicken, wie als ob ein kleiner Hammer auf etwas metallenes leicht schlägt.. Maricel Analyn Hamapongo…Miyoshi Ichiro…

.. die letzte Erinnerung ist recht frisch, wieder hörst Du nur eine andere Stimme, weiblich..“Danke Hotaru-san für ihre Bewerbung und ihr vorbildliches Betragen. Wir dürfen sie in der Unternehmenssicherheit der Miyoshi Corporation herzlich begrüssen“ – „Danke. Wo finde ich meinen Spind?“…

Familie und Arbeit

Yumi Kara verbringt Zeit mit Bruder und Freundin. Diese leben wieder in dem Familien-Appartement in Edo. Sie geht auch wieder zu dem Nova-Detektiv Ian McDurmit und setzt ihn weiter auf Sagishi an und auch auf die 40er Jahre und ihre eigene Großmutter. Sie will wissen, wieso die Erlebnisse in Vergangenheit genau an diesem Ort und dieser Zeit stattfanden. Der Detektiv ist wie immer barsch, unfreundlich und bricht alle Etikette-Normen, trifft sich sogar mit ihr nur in Unterhose und kratzt sich stetig am Scrotum.

Im Ansinnen, eine neue Nova-Identität aufzubauen (die alte hatte sie nicht wirklich genutzt), trifft sich mit dem PR-Leiter der Miyoshi Corporation und ihrer und seiner Assistentin. Die alte Identität soll aber auch noch etabliert werden, jedoch mehr als Maske über eine Maske und verstärkt für den Konzern eingesetzt werden. Die Herausforderung ist groß, aber ihr PR-Leiter Ryuu Okamura stimmt zu. Es wird auch niemand anderes involviert in diese Machenschaften. Die nötigen Aktionen werden Yumi Kara privat in Rechnung gestellt. Das Projekt Kiseki kann beginnen.

Desweiteren wird die Produktion eines Hovercars in Auftrag gegeben. Aufgrund des immens hohen Preises kauft sie das Fahrzeug für die Firma, nicht privat. Controlling und Buchhaltung stellen den Finanzplan in der zweiten Hochrechnung um, das Fahrzeug wird bestellt und ist laut Werksangabe von Toyota in zwei Monaten fertig.

Verstecke

Kenshin rüstet seine zwei Verstecke aus, kauft Möbel und lässt sie von einer Freundin, die auch als Journalistin für die Edo Times arbeitet, zu den Orten fahren. Als Gegenleistung für ihre Fahrdienste geht er mit ihr Abendessen und lässt sich etwas aushören. Sie will einiges über den Ausnahmezustand und vor allem aber auch Plan Ni wissen. Viel kann er ihr nicht sagen, aber sie erfährt so, dass das Militär im Notfall auch gegen Nippontai vorgehen wird.

Desweiteren kauft er im normalen Waffenhandel dank seines Waffenscheins zwei 9mm-Pistolen.

Esthers Fehlen fällt ihm als erstes auf (beide trainieren zusammen Kampfsport), er ruft in der Botschaft, im Hotel und bei den Freunden an, keiner weiß jedoch, wo sie verblieben ist. Die Sorgen wachsen zusehends.

Projekte in Beruf und Freizeit

Nachdem Manuel durch Naginatas Hilfe endlich gelernt hatte, wie er die Eufiber-Faser kontrollieren kann, konnte er sich endlich stärker dem Kooperationsprojekt zwischen der Buendiya Coporation und Unlimited Imagination widmen. Er nahm einige Eckdaten über die Formbarkeit der Faser auf, versorgte das Projektteam mit diesen und die langwierige Forschung begann.

Auch schaffte er es in Nachtarbeit, die Schutzweste, die er schön länger verwendet hatte, stark zu verbessern und so hoffentlich auch in Zukunft alle anstehenden Konflikte überleben zu können.

Wieder auf den Beinen - 28.Juli 2005

Esther kommt in einem Krankenzimmer wieder zum Bewusstsein. Sofort sind Schwestern und auch ein Arzt zugegen, allesamt Japaner. Sie ist an vielen Geräten mit Sensoren geschlossen, aber die Lebenszeichen sind wieder stabil. Der Arzt erklärt ihr, dass sie Opfer einer Vergiftung wurde, die jeden Menschen sofort getötet hätte. Sie befiel das Nervensystem, lähmte dann den Herzmuskel und schritt voran bis zum Gehirn. Bevor es dieses jedoch hat erreichen können, haben Medizin und Nova-Stoffwechsel die Wirkung unter Kontrolle gebracht. Als sie ihr OpCom prüft, quillt dieses fast über vor Textnachrichten und Anrufen auf der Mailbox. Sie informiert ihre Freunde und auch O'Kage. Diese kommen auch etwas später und werden durch umfangreiche Untersuchungen geprüft, bevor sie unter G.I.-Schutz auf das Botschaftsgelände dürfen.

Vor dem Krankenzimmer stehen zwei weitere G.I.s und besagter Steel Fury. Die Freunde und der Teenager sind sich direkt unsympathisch, was an dessen Aufsässigkeit liegen könnte. Kenshin brachte Blumen mit, die Esther dankend entgegennimmt. Nach den Fragen, mit denen die Freunde Esther bestürmen und den erklärenden Worten des anwesenden Arztes wie auch des ebenfalls anwesenden Botschafters Carlton Harris, wird schnell klar, was passierte.

Kuroi Kiri hat vermutlich den echten CIA-Agenten getötet, seine Gestalt angenommen und Esther soweit provoziert, dass sie ihren Job hinwirft und die Sicherheit der Botschaft verlässt. Daraufhin hat er sie beschattet und begann das, was O'Kage bereits im privaten Gespräch über seinen Bruder geäußert hatte: Dass es sich bei dem schwarzen Nebel um einen psychopathischen Killer handelt, der mit seiner Beute gern Katz&Maus spielt. Als Abschiedsgruß hat er ihr den Shuriken durch das sich schließende Portal hinterlassen, gezielt an ihr vorbei geworfen. Wozu, ist unklar - Warnung, Angst machen, auf einen Fehler spekulieren? Offenbar hat er sich Esther zuerst ausgesucht, weil sie das leichteste Ziel im Vergleich zu den anderen ist.

Als der Botschafter mit dem Arzt das Zimmer verlässt - eine Schwester verbleibt - und O'Kage mit einem summend-ploppenden Geräusch aus den Schatten erscheint, schreit die Schwester vor Schreck auf. Binnen Sekundenbruchteilen fliegt die Tür auf, die beiden G.I.s nehmen taktische Schußpositionen ein und der aufsässige blonde Teenager verwandelt sich in einen stählernen Engel. Einige Sekunden hängt es an Messer Schneide, ob ein wildes Feuergefecht ausbricht, dann wird die Lage aber durch Yumi Kara mittels gekonnter Etikette deeskaliert.

O'Kage bittet um Verzeihung für sein unangemeldetes Erscheinen und erklärt, dass er alle Folgen auf seine persönliche Kappe nehmen wird. Die Wachen ziehen sich zurück, die Tür bleibt aber geöffnet. Auf die Erklärung von Esther, was passiert ist, scheltet er sie als dumm, macht aber auch gleichzeitig klar, dass er sich über ihr Weiterleben sehr freut. Kurz gleichen sich alle ab, dann überbringt er die Einladung, wieder auf die Festung nach dem weiteren Tag verordneter Bettruhe zurückzukehren und das Training wieder aufzunehmen. Auch stellt er die Frage an Yumi Kara, ob sie auch nun vorhabe, den Hojo butai beizutreten.

Sie reagiert etwas verwirrt - es hat noch niemand ihr davon erzählt - sagt dann aber doch zu. O'Kage weist noch darauf hin, dass sie einige Tage Zeit mitbringen sollen und sich entsprechend freistellen sollen.

Auch Manuel ist an diesem Tag im Krankenzimmer, fühlt sich aber die ganze Zeit über fehl am Platz. Erst, als Steel Fury seine Gestalt verändert, ist sein Interesse an etwas geweckt. Nachdem die Situation geklärt ist, tritt er auf den Gang. Nun stehen sich beide in Fleisch gegenüber und nicht in Metall, wie kurz zuvor. Es entsteht ein kurzes Gespräch, und sie stellen fest, dass die zwar ähnlich aber doch unterschiedlich sind, was ihre Verwandlungen angeht, und verabreden, sich einmal außerhalb des Dienstes von Steel Fury zu treffen, so es denn seine Vorgesetzten und seine Zeit erlauben. Zu diesem Zweck werden Kontaktinformationen ausgetauscht.

Die Freunde verlassen Esther wieder, die sich noch den nächsten Tag auskurieren darf und mit Splash und ihrem Botschafter telefoniert.

Ein Tag für sich selbst - 29.Juli 2005

Yumi Kara nimmt sich eine Auszeit und verbringt den Großteil des Tages mit ihrem Bruder und der besten Freundin, gegen Nachmittag besucht sie den Zoo zusammen mit Sauzando Naifu.

Esther, die noch im Krankenflügel der Botschaft ist, bekommt mitgeteilt, dass man ohne Novahilfe nichts gegen das Gift machen kann. Man überlegt, sie nach NYC ins T2M Hauptquartier zu verlegen. Kenshin, wieder zu Besuch, wirft jedoch ein, dass Miko eine hervorragende Heilerin ist. Esther entlässt sich selbst und beide reisen per Portal zur Festung in den Wolken. Miko erklärt sich natürlich bereit und so wird Esther in einem shintoistischen Ritual, welches die Anwendung der heilenden Kräfte von Miko begleitet, von dem Gift befreit. Aus ihrem Leib löst sich eine amorphe, gasförmige wabernde Masse, die fast den Anschein erweckt, zu leben. Mit gezielten Stromplasma-Entladungen vernichtet Kenshin das schwebende Gift.

Manuel arbeitet den Tag über und verbringt den Abend mit seinem Kumpel und CEO Yagami Hakiro. Danach forscht er die Nacht über weiter an dem von Yumi Kara bestellten Kampfstab und stellt fest, dass dieser noch einige Arbeit erfordert, um die von ihr freigesetzten Kräfte aushalten zu können.

Geheimnisse der Macht - 30.Juli 2005 bis 02. August 2005

Schrein Miko NT.jpg
Über diverse Wege reisen die Freunde zur Festung an und werden dort von Miko, O'Kage und Naginata begrüsst. Während die beiden letzteren nur zum Komitee gehörten und helfen, die Sachen in die privaten Kammern zu bringen, führt sie Miko zu ihrem Schrein auf dem Geläde der Festung.

Sie spricht viel von den Möglichkeiten und Sondertechniken, die Atarashī kokka zur Verfügung stehen. Esther wird von ihr in die Pflicht genommen, bei dem Training der anderen zu helfen. Esther ziert sich zuerst, wird dann aber scharf - ungewohnt scharf - von Miko zurecht gewiesen und sie erklärt ihr, dass es eine große Ehre ist, das eigene Wissen an andere zu geben.

Sie spricht von mutagenischem Zerfall, von dem Weg, ihn wieder loszuwerden, erklärt viel, was Taint/Osen/汚染 -so nennt ihn die Presse - bewirken kann. So gibt es in Summe vier Wege, die dem neuen Volk zu eigen sein können.

  • Der Griff zu den Himmeln (Maxing Out)
  • Das Lebensblut zu opfern (Bleeding for Power)
  • Enthaltsamkeit (Dorming Down)
  • Eins mit dem Strom zu werden (Battleregeneration von Quantum)

Während die erste Technik bereits überraschend schnell und instinktiv gemeistert wurde, fällt gerade die Enthaltsamkeit Manuel besonders schwer zu erlernen. Kenshin zögert vor allem bei den Techniken, die ein Risiko auf mutagenischen Zerfall bieten, sie zu erlernen, kann aber ermutigt werden von den anderen.

Es dauert letztendlich ganze vier Tage, bis alle Freunde drei der Techniken unter der Anleitung von Miko und Esther gemeistert haben. Niemand baute mutagenischen Zerfall auf. Jeder Tag wird mit 8 bis 10 Stunden intensivem und ermattenden Training erfüllt und so bleibt wenig Zeit für private Vorhaben. Das Training wird auch nur für wichtige Dinge unterbrochen, so zum Beispiel Manuels Besuche bei seiner Mutter, die wieder zurück ist in dem Pflegeheim. Lediglich das Lebensblut zu opfern, ist noch nicht gemeistert.

Viele Mitglieder von Nippontai besuchen die Freunde in dieser Zeit, halten sich aber meist zurück. Nur die jeweiligen Mentoren helfen hier und da, wenn der Durchbruch besonders schwer zu sein scheint bei dem Ausbilden der Technik. Sogar Sauzando Naifu nimmt an einem Tag an dem Training teil, als es darum geht, die Enthaltsamkeit der eigenen Kräfte zu üben und meditiert Seite an Seite mit Yumi Kara, sagt aber nichts. Vielleicht ihr Weg, Danke! zu sagen für Yumi Karas Einsatz, ihr Menschlichkeit und Normalität wieder näher zu bringen?

Sogar der Drache lässt sich sehen und steht eines frühen Morgens im Nebel zwischen den Bäumen und beobachtet still die Übungen. Naginata kommt eines Tage mit einer Bento-Box für den Hunger von Nova vorbei und verbringt die Mittagspause mit ihnen.

Außerhalb der Übungen besteht keine Anwesenheitspflicht für die Freunde. Sie dürfen die Festung verlassen, es wird nur erwartet, dass sie erholt und pünktlich zu den Übungen erscheinen. Esther ist selbst, da sie diese Techniken bereits beherrscht, unregelmässig da, hilft aber, wie ihr es aufgetragen wurde.

Anerkannte EP: 2

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