Kapitel 38: Mehr als 47

Aus Aeonversum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine unruhige Nacht

Nach der Ansprache O'Kages am Strand verbrachten die Mitglieder des Team ihre Nacht in ihren eigenen Gedanken und Sorgen nachhängend.

Manuel

Obgleich Manuel sonst keinen Schlaf mehr benötigte, war auch er durch die Ereignisse körperlich und psychisch extrem angeschlagen. Seine Welt, die ihm Stabilität gab, war zusammengebrochen. Er machte sich große Sorgen um seine Mutter. Zudem kreisten seine Gedanken um seinen alten Mentor und Freund, den er gerade erst zum CEO seiner Firma gemacht hatte und dann beschäftigte ihn natürlich auch, was mit seiner Firma, seinen Forschungen geschah. Um sich nicht in diesen für ihn überwältigenden Wust aus Emotionen zu verlieren richtete er seine Konzentration auf die Sichtung und Planung der Versorgung der Basis. Er arbeitete dazu mit Sanmiittai, und es fiel ihm wiederholt auf, dass Sanmiittai Persönlichkeit zu entwickeln schien.

Esther

Esther versuchte soweit sie konnte zu schlafen. Sie war durch die Ereignisse und die Anwendung ihrer Kräfte völlig ausgelaugt. Als sie jedoch mitten in der Nacht aufwachte und nicht in den Schlaf zurückfand, begann sie zu meditieren, da sie wusste, dass sie am nächsten Tag all ihre Kräfte brauchen würde.

Hikari

Hikari schlief, aufgrund ihrer völligen Erschöpfung, zwar schnell ein, wachte dann aber gegen 3h nachts auf. Die Sorge um ihre Familie und die fast schon an Gewissheit grenzende Vermutung, dass Hidana sich früher oder später auf den Weg hier her machen würde trieben sie aus dem Bett.

Sie fragte Sanmitai, ob O'Kage ansprechbar sei und wo sie ihn finden könne. Sanmiittai begrüßte Sie freundlich und auch Hikari fiel die Veränderung im Kommunikationsmuster der KI auf. Mit Sanmiittais Hilfe fand sie O'Kage in der Messe. In Blue Jeans und T-Shirt saß er allein bei einer Flasche Shôshu, die bereits zu drei vierteln leer war. Unförmlich forderte er sie auf Platz zu nehmen. Hikari erkundigte sich nach seinen Verletzungen und bot ihre Hilfe an. Nachdem er zunächst abwinkte und darauf verwies, dass er sich selbst heilen würde, merkte Hikari höflich an, dass er in seiner neuen Position am nächsten Tag all seine Kräfte brauchen würde. Nach einem längeren Blick in sein leeres Shôshu Glas, raffte er sein T-Shirt hoch und entblößte eine hässliche Verbrennungsnarbe, die er von der Energiewaffe davon getragen hatte. Hikari erhob sich und ließ ihre blaue Heilenergie über die Wunde fließen, bis sie ganz geheilt war.

Als Hikari sich wieder gesetzt hatte, fragte, sie wie sie sonst helfen könne. O'Kage blickte fragend sie an. Etwas schüchtern senkte die junge Japanerin den Kopf und sagte leise „Manchmal hilft es schon einen Freund schweigend an seiner Seite zu haben.“ Mit einem fast unmerklichen Schmunzeln erhob sich O'Kage und holte ein weiteres Glas aus dem Schrank, das er zur Hälfte mit Shôshu füllte.

Sie leerten beide ihre Gläser auf einen Schluck.

Danach traute Hikari sich zu fragen, ob sie irgendwie anders behilflich sein konnte. Auf O'Kages fragenden Blick, deutete sie an, dass solange Miko nicht da war, sich niemand um das emotionale und körperliche Heil der Truppe kümmern könne und dass die Moral der Truppe wichtig für den Erfolg sei. O'Kage blickte sie eindringlich an und fragte, sie, ob sie sich das zutraue. „Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht um Nippontai zu stärken.“ erwiderte Hikari. O'Kage nickte und goß sich ein weiteres Glas ein. Hikari schob ihres hinüber und er blickte sie mit hochgezogener Augenbraue an. „Mein Großvater braut den besten Shôshu in ganz Kagoshima.“ erwiederte sie trocken. „Dann muss ich deinen Großvater dringend kennenlernen!“ lachte O'Kage als er dien letzten Rest Shôshu in Hikaris Glas schenkte.

Nach dem zweiten Glas fand Hikari nun auch endlich den Mut das Thema Hidana und ihre Sorge, dass er sicher etwas Unbedachtes tun würde, wenn er nichts von ihre hören würde, anzusprechen. O'Kage schmunzelte „Mit Sicherheit wird er das.“ Er versprach sobald wie möglich einen Kontakt zu ihm zu ermöglichen.

Hikari entschuldigte sich dann und versuchte in ihr Bett zurückzukehren. Sie kam allerdings nur 15 Meter weit und schlief dann vor Erschöpfung und Alkoholisierung mitten auf dem Gang ein.

ab hier nach der neuen Art der Zusammenfassung

Ein neuer Anfang - 10. Dezember 2005

Esther bekam von O'Kage den Auftrag nach Edo zu warpen und alle an diesem Tage erscheinenden Tageszeitungen zu besorgen.

Sie warpt daraufhin allein nach Edo und kauft an einem Zeitungskiosk die verlangten Zeitungen. Im Anschluss versucht sie sich ein Bild der Situation zu verschaffen und bemerkt hohe Militärpräsenz und wenig Zivilbevölkerung auf den Straßen.

Die gesamte Besatzung der Basis traf sich dann um 7 Uhr zum Morgenapell. O'Kage gab einige Informationen zur aktuellen Lage. Er erteilte einige Befehle zu den heute anstehenden Aufgaben und verwies auf den neuen Führungsstil.

Ryu, Kyojin und Sandra meldeten sich, um Miko zu befreien.

Manuel, Esther und Hikari sollen ihre jeweiligen Familienangehörigen in Sicherheit bringen und die Daten aus Manuels Firma sichern.

Das Team beschließt zunächst Hikaris Familie in Sicherheit zu bringen, dann die Daten in Manuels Firma und zuletzt Manuels Mutter von der Klinik in eine Klinik auf den Philippinen zu verbringen.

Esther kontaktiert Hikaris Großvater und erfährt so, dass jemand von der Polizei bei ihm war und ihn gedanklich manipuliert hat. Sie vereinbart ihn und seine Frau in einer Stunde per Portal im Hintergarten abzuholen. Als sie bei Hikaris Vater ähnlich verfahren will, platzt sie gerade in eine polizeiliche Befragung hinein, was sie erst begreift, als sie schon mental mit ihm geredet hat. Hikaris Vater nennt dem Atarashi koka auf der anderen Seite Esthers Namen. Der Telepath auf der anderen Seite versucht sie zu orten, aber sie kann sich „verstecken“.

Esther zieht sich aus dem Geist zurück und informiert O'Kage, dass sie nun geortet werden können. Die Basis wird in Alarmbereitschaft versetzt.

Sofort warpt das Team zu Hikaris Großeltern und holt sie früher als vereinbart ab und verbringt sie auf die Basis.

Von hier aus warpt das Team auf die Philippinen. Hier buchen sie für Hikaris Großeltern ein Hotelzimmer und Manuel kontaktiert seinen Anwalt vorort. Er bereitet die Aufnahme seiner Mutter in der entsprechenden Klinik vor und lässt sich das Schwert seines Vaters aus dem Tresor geben.

Das Team besorgt noch einen Vorrat an notwendigen Medikamenten und reist dann zurück zur Basis. Diese ist inzwischen angegriffen worden. Sanmiittai berichtet von Gefechten und unerwarteter Verstärkung. Manuel, Esther und Hikari begeben sich zur Krankenstation, um ihre Hilfe anzubieten und die Medikamente abzugeben. Esther kontaktiert O'Kage, der sie bittet sofort in den großen Versammlungssaal zu kommen. Während Hikari auf der Krankenstation verbleibt um nach Kräften zu helfen, eilen die anderen zwei sofort zu O'Kage.

Sie treffen O'Kage und Naginata an und erkennen zu ihrem Erstaunen Okura No Oni an deren Seite. Dieser begrüßt sie mit Mr. Hamapongo und Miss O'Hara, woran Manuel sofort erkennt, dass es nicht Okura No Oni sein kann. Als Esther und Manuel ihn darauf ansprechen, enttarnt sich die Person und entpuppt sich als Divis Mal. An dieser Stelle ruft Manuel Hikari über ihren mentalen Link dazu.

Divis Mal hat mit seinen Kräften den Angriff auf die Basis abgewehrt und das Wissen um die Basis aus der Realität getilgt. Dafür verlangte er, dass das neue Japan, welches Nippontai aufbauen wird, eines ist, dass in der Rechtsprechung zwischen Mensch und Nova unterscheidet und Platz für die Nova aller Art schafft.

Nachdem Divis Mal verschwunden war, bat O'Kage um einen Statusbericht.

Das Team warpte dann zu der Firma BlasTec Limited um die Daten von Manuel zu sichern. Während Manuel das entsprechende Programm laufen ließ, meldete sich ein weißes Kaninchen auf dem Bildschirm zu Wort. Das Gespräch zwischen Manuel und dem Kaninchen (Mungo Kawashi) ergab einen Deal bei dem im Austausch für eine Möglichkeit in eine andere Welt/Dimension zu reisen und einen Gefallen, alle Daten der Teammitglieder aus dem Netz gelöscht werden sollten.

Gleichzeitig nahmen Hikaris übernatürlich feinen Sinne wahr, dass militärische Truppen auf dem Weg zu ihnen waren. Manuel verstärkte die Wand und die Tür, sodass niemand in das Büro vordringen konnte. Sobald der Upload beendet war, warpte das Team wieder zur Basis.

Esther etablierte eine telepathische Verbindung zu Hidana um herauszufinden, wo er sich aufhielt. Er war inzwischen in Hongkong und drängte darauf zu erfahren was passiert war, wie es Hikari ging und WO sie sich alle befänden. Esther bat ihn eindringlich, Hongkong vorerst nicht zu verlassen und noch abzuwarten, da sie ihn als Ass im Ärmel nutzen wollte.

Zuletzt machte sich das Team auf den Weg in die Klink zu Manuels Mutter. Sie warpten direkt in das Zimmer der Mutter und fanden es bis auf die Mutter leer vor. Manuels Mutter jedoch war ansprechbar und reagierte. Die Veränderung, die Manuel bei seiner Mutter feststellte überforderte ihn so stark, dass er zunächst in Ohnmacht fiel. Während Hikari sich um ihn kümmerte trat auf einmal Donahue aus einer Ecke.

Donahue bot an, Manuels Mutter endgültig zu heilen, wenn das Team sich ergibt. Er habe Medikamente von einer anderen Erde, die ihre neuralen Beschädigungen reparieren könnten. Das Team lehnte das entschieden ab und damit eskalierte so bald einiges.

Nachdem das Team im Gespräch mit Donnahue entgültig Stellung bezogen hatte und Esther erfuhr, dass ihre Eltern durch Donnahues Organisation wegen angeblicher steuerhinterziehung in Untersuchung wären, flohen die Freunde mit Manuels Mutter durch das Portal auf die Philippinen.

Dort verbrachte Manuel zunächst die letzte Stunde mit seiner noch völlig klaren Mutter am Strand sitzend. Esther und Hikari saßen derweilen etwas abseits und beobachten die beiden. Als seine Mutter wieder in ihren Dämmerzustand zurückfiel, trug er sie auf den Armen zu dem Krankenhaus in dem er sie unter zu bringen beabsichtigte. Auf Hikaris Frage, ob er gerne noch bei seiner Mutter bleiben möchte, nickt er nur und die beiden Frauen reisen allein durch ein Portal zurück zur Basis.

Dort bereiten sie sich auf ihr Treffen mit den Yakuza vor und rüsten sich entsprechend aus.

Währendessen bekommt der bei seiner Mutter im Zimmer sitzende Manuel Besuch von Divis Mal. Manuel habe sich längst entschieden, auf welcher Seite er steht. Manuel war still, aber zugänglich. Auf die verabschiedenden Worte von Divis Mal, der als letztes Wort "Sohn" sagte, zögerte Manuel ein wenig, und entgegnete dann "Vater.."

Nach diesem Gespräch bittet Manuel Esther ihn per Portal abzuholen, um die beiden zum Yakuza Treffen zu begleiten.

Esther öffnete ein Portal zum vereinbarten Treffpunkt – dem Ort, an dem Yumi Kara und Sandra miteinander gekämpft hatten - ein alter Schrottplatz. Zunächst musste das Team die beiden Gruppen der Yakuza zusammenbringen. Esther und Manuel übernahmen die eine, Hikari die andere Gruppe.

Da beide Gruppen, durch die Medienberichte über Nippontai verunsichert waren, musste das Team einige überzeugungsarbeit leisten, bis die Gruppen Esther die Gegenstände überreichten, mit denen sie in die Vergangenheit blicken wollte. Eine kleine Jadestaue eines Ebers und eine CD.

Als Esther die Jadefigur als Fokus nutzte erhielt sie eine Vision, in der Burei den Kopf der Hiroshi-Familie tötete. In der Vision, die sie über die CD erhielt, war es Kuroi Kiri. Später in der Vision kam Burei dazu und beschwerte sich, dass es doch seine Aufgabe gewesen wäre. Dies quittiere Kuroi Kiri nur mit „Zu langsam!“

Im folgenden Gespräch informierte das Team die Gruppen über äussere Kräfte, die in Japan Chaos stiften und eben auch für das Eindringen der Russenmafia gesorgt hatten. Desweitern erzählten sie von Kuroi Kiri, der, als hätte man ihn gerufen, dann auch auftauchte. Die Gruppen der Yakuza machten sich zum Kampf bereit, doch Esther wirkte mit ihren Kräften auf die Gruppen ein und Hikari verstärkte das Gefühl der Panik, um die Menschen zur Flucht zu bewegen.

Manuel ließ zwei der Schrotthafen auf dem Weg, auf dem Kuroi Kiri auf sie zukam zusammenbrechen, um ihn zu verlangsamen. Daruafhin öffnete Esther zunächst ein Portal in die Südsee und dann in die Basis, um zu vermeiden, dass Kuroi Kiri ihnen direkt folgen konnte.

Zurück in der Basis zogen sich alle völlig erschöpft und immer noch emotional erschüttert in ihre Zimmer zurück.

Hikari schaffte es einen mentalen Link zu Hidana zu errichten und bat ihn zunächst nicht herzukommen, bis einer des Teams ihm Bescheid gab. Esther suchte O'Kage auf, um ihm Bericht zu erstatten und trifft ihn in der Trainingshöhle. Auch Manuels Schritte führten ihn dorthin, da er seine Emotionen abreagieren wollte. Er zertrümmert dort etliche Gegenstände. Beide beobachten, wie O'Kage nach Esthers Bericht beginnt hart und unerbittlich zu trainieren. Als bereite er sich auf den Kampf seines Lebens vor.

Anerkannte EP: 4
zzgl Wikiarbeit Hikari: 1

Zurück zu Kapitel 37: Childhood's End

Weiter zu Kapitel 39: Going back online