Kapitel 39: Going back online

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Was geschah - 11.Dezember 2005

Missionsbriefing

Der Tag begann mit einem Briefing durch O’Kage-sama. Die Satelliten waren immer noch nicht Online, Hacker der japanischen Regierung oder auch der Direktive verhinderten den Zugriff auf die japanischen Satelliten sehr ordentlich. Manuel hatte in der Nacht versucht, eine Strategie zu erarbeiten, aber es sollte im Laufe des Tages anders kommen.

Der erste Auftrag für Esthers Team lautete, Nippontai auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Da Esther die Militärpräsenz in den japanischen Städten für zu gefährlich hielt, schlug Manuel vor, nach Australien zu warpen und dort ein Internetcafé zu nutzen.

Im Laufe des Briefings wurde klar, dass es auch einige andere Aufgaben gab, von denen eine sehr wichtige bereits erledigt war: Miku war gerettet worden, es kam jedoch zu Kollateralschäden. Weitere Aufgaben sind:

  • Kontakt zu den Teams von Honshu und Kyushu
  • Auf Vorschlag des wachhabenden Offiziers Akodo Kage hin und auch der Hogo Kyudai: Etablierung eines Piratensenders. O’Kage gab hier zu Auftrag, dass sowohl ein Energiequelle, die stark genug wäre, als auch ein geigneter Sendepunkt gefunden oder auch erobert werden müsse – Es kam anfolgend zu einem Missverständnis zwischen Manuel und O’Kage, denn zweiterer ging von einer einmaligen Initialaktion aus und erster von etwas dauerhaftem.

Australien

Esthers Team warpte nach Australien und betrat dort ein Internetcafe. Sie begannen die Recherche und fanden heraus, dass es vor allem eine Registrierungspflicht für alle Attarashi Kokka in Japan geben würde. Der Kriegszustand ist weiterhin etabliert und auch internationale Stimmen erhoben sich. Auffallend darunter war Jennifer Landers von T2M, die sagte „Wenn ich jemanden in Japan hätte, den ich kennen würde, dann würde ich dieser Person raten, treu zu ihren Wurzeln zu stehen“. Das war eindeutig an Esther gerichtet. Die quantumgestützten Kräfte von Manuel riefen schnell die Aufmerksamkeit einiger Jugendlicher auf den Plan, die Fotos von ihm machten und auf Facebook hochluden.

Was das Team nicht wusste – eine der Jugendlichen war Tochter des hiesigen Gouverneurs und unter Beobachtung von Spezialteams. Als das Team verschwinden wollte, als es enttarnt war (und sich auch zu erkennen gegeben hat) und dabei eine junge latente Nova in den Reihen der anderen Jugendlichen bemerkte, wurde der Warpriss von Esther nullifziert. T2M Asien war, aufmerksam durch die Fotos auf Facebook gemacht, da. Sie sicherten kurz die Situation – Thorn war der anwesende Kommandant – und identifizierten das Team. Nach Rücksprache mit Commander Splash wurde das Team eingeladen, an Bord eines Jets zu den Talaud Inseln zu kommen.

Dabei lernte das Team Sylphe kennen, eine junge Nova aus dem Nachwuchsprogramm Teen Tomorrow, die die Kräfte beherrschte, die Auren der Hogo Kyodai wahrzunehmen. Ob sie noch über weitere Kräfte verfügte, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Talaud Inseln

Auf der Basis von T2M Asien angekommen, wurde das Team gebeten, zu warten. Nach langem Gesprächen mit der Kommandantin Splash, konnte die Situation deeskaliert werden und Splash erklärte sich bereit, dass Nippontai die Satelliten von T2M nutzen kann. Dann kam es zu dem Schockmoment, denn Geryon war gesichtet worden und legte Teile von Osaka in Schutt und Asche. Die Anti-Nova-Gesetze haben ihn nach Japan gelockt und er tobte vor Wut. Die Entscheidung war klar, denn T2M konnte nicht auf Eigenintiative während des Embargos eigenmächtig nach Japan gehen. Esther kündigte das Kommen von T2M und den Hogo Kyodai gegenüber dem göttlichen Schatten an und öffnete ein Warpportal. Der Supreme Commander von T2M, Caestus Pax, war nciht erreichbar und so fällte Splash alleine die Entscheidung und nahm die Nova Firefly und Thorn mit.

Yakushima

Auf der geheimen Basis von NT angekommen, war nicht viel Zeit zu reden. O’Kage sammelte die Hogo Kyodai, Sandra, Naginata und Ryu und ging durch das geöffnete Portal - mitten rein in ein Szenario, welches den schlimmsten Albträumen nicht gerecht wurde.

Der Albtraum von Osaka

Der Krieg, und nichts Anderes war es, der in Osaka tobte, passte zu den schlimmsten Zeichnungen aus kataklysmischen Comics. Der verrückte Titan Geryon tobte durch die Stadt und richtete schlimmste Verwüstungen an. Ryu und O’Kage griffen ihn an, aber konnten nur geringe Verletzungen anrichten. Als der Titan den Drachen in ein Hochhaus schleuderte, stürzte es zusammen. Naginata beschwor den Sturm und es bremste ihn nur. SWAT Teams und Militär war anwesend und beschoss den Titanen mit konventionellen Waffen. Doch, als die Situation eskalierte und Manuel schwebend das Schlachtfeld beobachtete, Verletzte rettete und schützend aktiv war, passierten mehrere Sachen. Das Militär holte eine neue Waffe heran – die Alpha Gun. Zeitlich wurde O‘Kage in die Wände der Häuser geschmettert und schwer verletzt.

Hikari fand eine Schwachstelle in dem Titanen, denn sein Willen war schwach in diesen Momenten der Rage und Esther fand den Weg zu seinem Verstand: „Der Vater unser aller will nicht, dass wir andere unser Art töten“ Es fand Wirkung und Geryon setzte zum Sprung an und verschwand weit in der Atmosphäre. Aber gleichzeitig ging alles schief auf Manuels Seite. Die Waffe, die gewaltige Mengen Quantum in sich sammelte, wurde von Manuels magnetischen Kräften zur Seite geschleudert, aber der Schuss löste sich dennoch – und erzeugte eine Blase voller alles auflösender Energie. Viele Soldaten starben und das Chaos war perfekt. NT und T2M entschieden sich, abzureisen durch ein Warp-Portal.

Doch zuvor fiel auf, dass Sandra nicht am Kampf teilgenommen hatte. Esther fand sie, zittern und weinend mit den Worten „Geh weg, das kann nicht sein“ an einen Betonbrocken gelehnt. Ihr gegenüber stand eine junge Frau, mehr eine Jugendliche, bleiche, schwarze harte Augen. Sandra sah sie als ihre verstorbene Tochter. Als Esther sie fragte, wer sie ist, sagte sie, dass sie V ist. Das Erschreckendste war jedoch, dass diese junge Frau das Quantum aus ihrer Umgebung und damit auch aus den anwesenden Nova zog – verbunden mit Schmerzen. Als das Team floh, sah Esther noch, wie plötzlich Kuroi Kiri erschien, der den ganzen Kampf mitverfolgt hatte und kniete vor V nieder. Mit den Worten „Meine Königin…?!“.

Debriefing

Angekommen an der Festung, heiß es erst, die Verletzten zu heilen. Als das erledigt war und auch O’Kages schwere Rippenbrüche geheilt waren, saßen alle Beteiligten zusammen. Sylphe, eine der Neuen aus dem Reihen von T2M, die auch beim Einsatz dabei war, war unglücklich über ihre Unfähigkeit, zu handeln und sah sich als Versagerin. Splash und Thorn sprachen ihr gut zu, auch Manuel und Esther fielen in diesen Tenor ein. Danach wollte O'Kage von allen wissen, was ihnen von dem Kampf und dem Vorgehen im Kopf geblieben ist und was sie davon gelernt haben.

Die Anwesenden waren sich dabei darüber einig, dass die von der Armee ins Feld geführte Alpha Gun in Zukunft für große Probleme sorgen würde, sollte es sich dabei um mehr als nur einen Prototypen gehandelt haben. Auch waren sich alle einig darüber, dass Zwischenfälle wie dieser in Zukunft vermehrt auftreten würden, sollte nicht schnell eine Lösung für die politische Lage gefunden werden.

Die persönlichen eindringlichen Momente

Esther O'Hara

Manuel Danilo "Panday" Hamapongo

Gedanken nach der Versammlung am Morgen

Es war wieder einmal passiert. Ich konnte meinen Mund nicht halten und habe damit mir und dem Team mehr Arbeit aufgehalst. Aber vermutlich ist es gut so. Jemand anders würde es falsch machen.

Das einzig frustrierende an der Sache ist, dass O'Kage offenbar nicht verstehen will - oder kann? - dass seine Idee mit dem Übertragungswagen keine gute und vor allem dauerhafte Lösung ist. Auf wie viele verschiedene Arten muss ich diese Idee wohl noch ablehnen, bis er sie fallen lässt? Oder werde ich es gar sein, der am Ende seinen Widerstand aufgeben muss? Auch auf diese Möglichkeit sollte ich mich vorbereiten und entsprechende Pläne machen.

Pläne machen. Das scheint überhaupt momentan das zu sein, was am wichtigsten ist. Außerdem lenkt es mich auch von sonstigen Problemen ab. Dann kommt es wenigstens nicht zu weiteren Missverständnissen mit dem Baseline-Personal. Glücklicherweise war Esther weit einsichtiger als befürchtet.

Gedanken zum Kampf gegen Geryon

Geryon. Der gefürchtetste Terrorist der Welt. Ein Nova, wie er seinesgleichen sucht. So weit entfernt von dem Menschen, der er einst war, wie sonst wohl kaum jemand. Aber ist er wirklich unser Feind? Das, was ihn auf den Plan rief, ist der Plan der Regierung, einen Superhuman Registration Act ins Leben zu rufen. Haben die denn nie Marvel's Civil War gelesen? So etwas kann kaum gut gehen. Und wir haben all das ausgelöst?

Ist also Donnahue der Tony Stark dieser Geschichte? Wer aber ist dann Captain America? Hoffentlich wird, wer auch immer es ist, nicht am Ende ebenfalls erschossen. In den Details scheint die prophetische Kraft der Comics nicht besonders stark zu sein.

Die Alpha-Gun

Great Scott! Was für eine Waffe! Ich weiß nicht, was überwiegt: Meine Hochachtung für die Erbauer einer solchen Maschine oder die Angst, was passieren würde, wenn damit ein Nova tatsächlich getroffen würde. Wie es scheint, würde die Explosion die Energie des Novas aufsaugen und damit nur noch größer werden. In einer Gegen, in der sich genug Nova befinden, würde sich dies wieder und wieder wiederholen und zu einer Kettenreaktion führen, die ganze Städte vernichten könnte. Beeindruckend und beängstigend gleichermaßen. Ich muss nachdenken, was es für mögliche Gegenmaßnahmen gibt.

Ryoyuki "Hidana" Tsuramune

Endlich habe ich Hikari wieder in meinen Armen halten können. Ich bin verrückt geworden vor Sorge. Erst das, was ich in Kashmir sehen musste, dann der Verrat von Nippontai? Die sind doch alle wahnsinnig geworden. Was läuft in dieser Welt nur falsch? In Hong Kong konnte ich mich bei einem guten Freund aus Söldnertagen verstecken, jetzt hocke ich in einem Felsen fest. Auch irgendwie nicht viel besser. Und vor allem - zu welchem Zweck das Ganze? Was plant die Kokuyōseki no hebi?

Als das Team zusammen mit dem großen Schatten und den anderen sich dem Titanen Geryon entgegen gestanden habe, wollte ich dazu stoßen. Aber es ging so schnell und Kou-dono nannte meinen Namen nicht. Auf der Festung war es ruhig in der Zeit, aber was die anderen nach ihrer Rückkehr erzählten - von dieser Alpha-Gun, von der Verwüstung, von den Verletzten. O'Kami-sama, bitte steh uns bei in diesen Zeiten der Not!

Tamura "Hogosha-Ko" Hikari

Endlich ist Hidana wieder hier. Eine Sorge weniger. Wer weiß, auf was für Ideen er gekommen wäre. ausserdem können wir ihn hier vorort sehr gut gebrauchen. Ich muss mit ihm besprechen, ob wir nicht zusammen so ein Polizeifunkgeräte organisieren können. Vielleicht hat er eine Idee. Wie auch immer, es tut einfach unglaublich gut, nicht mehr allein zu sein. Es ist einfach alles sehr viel. Ich möchte einfach nur gehalten werden. Ein bisschen Halt in dieser Welt, in der alles um uns im Chaos versinkt. Eine Regestrierungspflicht? Ich habe Angst. Ich habe Angst um all die anderen Attarashi Kokka. Was geschieht mit Japan? Ich habe Angst um uns alle. Attarashi Kokka und Menschen. Diese Kluft darf nicht größer werden. Wir müssen schnell handeln.

Das Mädchen in Australien. Wie gern würde ich ihr beim Übergang helfen. Ich weiß, wie verwirrend es am Anfang alles ist. Wie sehr hätte ich mir jemanden gewünscht, der mich angeleitet oder mir Mut gemacht hätte. Zum Glück habe ich jetzt Esther und Manuel. Was wohl aus Kenshin geworden ist. Ob es ihm gut geht? Wie es wohl Maki geht? *Gedanken driften etwas ab*

Die Basis von T2M Asia war wirklich eindrucksvoll. Wie viel mehr könnten wir erreichen, wenn wir diese Mittel zur Verfügung hätten. Wie vielen Menschen und Attarashi Kokka könnten wir helfen? Splash ist ein wirklich schöne und eindrucksvolle Frau. Es ist gut, dass wir jetzt mit ihr und ihren Leuten zusammen arbeiten. Ich denke, dass wir das Wohl aller im Auge behalten müssen. Es tat gut nach dem Einsatz mit allen an einem Tisch zu sitzen. Auch wenn noch einmal deutlich wurde, dass es kulturelle Unterschiede gibt. Aber die Symbolik des an einem Tisch sitzen gibt mir Hoffnung, auf eine gute Zusammenarbeit.

Schade nur, dass es letztlich der Kampf gegen einen Attarashi Kokka war, der uns zusammengeführt hat. Zum Glück kam niemand von uns zu Schaden und auch wenn ich nicht viel helfen konnte, konnte ich doch einige der Verletzten stabilisieren. Diese Waffe ist schrecklich. Dieser Sog, der von ihr ausging...und die totale Vernichtung, die sie angerichtet hat. So viele Menschenleben sinnlos verloren.

Und dann dieses unheimliche Mädchen. Auch sie hat an mir...in mir...nein an meiner Verbindung zu Esther und Manuel gezogen. Sie hat daran gesaugt. Wie ein Vampir. Sie ist das unheimlichste, was mir je begegnet ist.

Anerkannte EP: 6

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