Kapitel 3: Wege zum alten Herrn des Berges

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06. Juli 2005 : Der Tagesablauf

Esther

Esther warpt zu ihren Eltern nach Südafrika und verbringt dort einige Stunden, nebst Essen, viel Wein und dem Drängen ihrer Mutter, endlich zu heiraten. Durch die Zeitverschiebung stößt sie erst im Hard Rock Café wieder dazu.

Kurz zuvor hat sie noch eine Vision, die ihr, für das in 12 Tagen stattfindende Hafenfest anlässlich des Tag des Meeres eine Katastrophe ankündigt.

Ihr Blickwinkel scheint der einer von tausendenüber dem Wasser schwebenden Lampen zu sein. Sie sieht und hört die Hafenpromenade aus großer Entfernung. Hört das Lachen der Feiernden und die Musik. - Dann sieht sie, wie sich unter Wasser etwas sehr großes auf den Hafen zu bewegt und ein dort vor Anker liegendes Museum-Schiff. Eine alte Fregatte aus dem 2. Weltkrieg. Mit einem Mal erheben sich aus dem Wasser um das Schiff herum Tentakel, oder Arme aus Wasser und umschlingen die Fregatte. Sie verfestigen sich zu einer schwarzen, harten Masse und reißen das riesige Schiff förmlich entzwei und zerren es auf den Grund des Hafenbeckens. Kurz darauf zieht sich das Meer immer weiter vom Hafen zurück und mit ihm die Fangarme. Schreie sind zu hören, Panik bricht an Land aus. Sie kann sich nicht umdrehen, hat aber den Eindruck, dass sich etwas gigantisches, vermutlich ein Tsunami, auf die Küste zu bewegt.

Sie informiert später ihre Kameraden über diese Vision und man beschließt zusammen Nippontai zu informieren und auch selbst Nachforschungen anzustellen.

Die folgenden Ereignisse lenken allerdings etwas davon ab.

Kara

Gleich morgens früh hat Yumi Kara einen Termin mit dem Privatdetektiv Ian McDurmit, um Nachforschungen über Sagishi anzustellen. McDermott lebt in einem verdreckten Gebäude, stellt ein widerliches verdrecktes Äußeres zur Schau, scheint aber laut Kritiken sehr fähig zu sein. Bei ihrem Besuch erfährt Kara, das er wohl ähnliche Fähigkeiten wie Esther hat, auf jeden Fall ist er eine Nova. Er übernimmt den Fall und sagt zweitägliche Statusreports zu bei der Suche nach Informationen über Sagishi.

Am frühen Nachmittag nimmt sie einen Termin mit der Rechtsabteilung der Miyoshi Corporation wahr, um die Rahmenparameter für die Namenssicherung und öffentlichen Präsentation ihrer Nova Identität abzustimmen, der den Rest des Tages in Anspruch nimmt, weswegen die medizinisch wissenschaftliche Prüfung ihrer eigenen Fähigkeiten und Grenzen und die tieferen Nachforschungen über die chinesische Firma, die im großen Stil japanische Aktien kaufte, unter den Tisch fallen mussten.

Kenshin

Kenshin stellt Nachforschungen innerhalb der Militärhierarchie an, wer hinter dem Anschlag auf Tokio/Edo stecken könnte Er erfährt zunächst nur, das keinerlei Hinweise auf raketenstarts innerhalb von Edo entdeckt wurden. Was das Rätsel der Raketen nur verstärkt. Wie und Wo wurden sie abgefeuert?

Manuel

Manuel führt ebenfalls Besprechungen, um das zukünftige Coming Out zu planen und namensrechtliche Probleme zu vermeiden. Die Marketingabteilung wird damit beauftragt, ein ansprechendes Auftreten von Manuel zu planen. Und hat das Design an Bord geholt, um Vorschläge für ein Kostüm zu erarbeiten.

Außerdem forscht Manuel weiter nach Möglichkeiten, wie die Raketen unbemerkt in die Nähe des Drehortes kommen konnten. Dabei stößt er auf eine Arbeit von Dr. Onishi Chigiro, Professor für Parapsychologie und Metaphysik, der vor einigen Jahren Theorien über Taschendimensionen aufgestellt hat, in denen man Dinge verbergen und auch transportieren könnte.

Auffällig an dem Mann ist, dass er seit 1999 zur Triton Foundation gehört und über ein eigenes Labor an der chinesischen Ostküste verfügt. Er ist ledig und aktuell 59 Jahre alt.

Hardrock Eruption

Am frühen Abend treffen sich Esther, Kara, Kenshin und Manuel auf Einladung von Esther im Hardrock Cafe Edo. Unter dem Dröhnen von Metal Musik begeben sich alle vier an einen Tisch und unterhalten sich über die bisherigen Erlebnisse und ihre jeweiligen Pläne für die nächste Zeit.

Während sich die Gruppe an ihrem Tisch unterhält und ihre Bestellungen aufgibt, fällt einigen von ihnen zunächst das unheimliche Gefühl auf, das sie inzwischen mit dem Auftauchen von Quantum Energien assoziieren und damit mit dem Auftauchen eines Nova. Als sie den Gastraum einer genaueren Betrachtung unterziehen, sehen sie einen jungen Japaner, der scheinbar in einen Streit mit seiner Begleitung verwickelt ist.

Wie sich im Nachhinein heraus stellt, eruptiert der Mann durch die Frustration über die Zurückweisung seitens der Frau und entwickelt Geisteskräfte, die es ihm ermöglichen, den Willen anderer Personen zu brechen und zu kontrollieren.

Kara reagiert als erstes und will dem Mann den Blick zu seinem Opfer verstellen und ihn ablenken, was der Kerl mit einem mächtigen telekinetischen Angriff auf sie quittiert, der allerdings kaum weniger tut, als ihr Haar etwas zu zerzausen. Sie baut sich vor ihm auf und redet energisch auf ihn ein. Kenshin, der sich ebenfalls dort hinbegeben hatte, kümmert sich um die Frau und versucht sie dem Zugriff durch den fremden Nova zu entziehen, indem er sich zwischen die beiden stellt und die Frau mit dem eigenen Körper vor den Blicken des Mannes abdeckt, auf sie einredet und versucht, sie davon abzuhalten, zu dem Mann zu gehen.

Manuel schleudert zunächst mittels seiner magnetischen Fähigkeiten einen Barhocker gegen den Kopf des jungen J-Goth Typen, was dieser jedoch kaum bemerkt. (Scheinbar verfügt der junge Mann auch über ein Energiefeld, oder eine Telekinetische Barriere, welche physikalische Angriffe zumindest zum Teil abwehrt.)

Allerdings veranlasst dieser Angriff den jungen Mann dazu seine Kontrolle auszuweiten und Besitz von den Geistern weiterer Gäste zu ergreifen. Ungefähr 20-30 von ihnen beginnen nach einem gerufenen: "Beschützt mich!" den jungen Goth zu umringen. Kara redet zunächst weiter auf ihn ein, woraufhin er seine gesamte Macht auf sie fokussiert und auch ihre mentale Abwehr niederreißt. Sie fällt ebenfalls unter den Einfluss des Mannes und es ist wohl nur dessen Unerfahrenheit geschuldet, das er der mächtigen Nova lediglich "Geh mir aus dem Weg!" befiehlt, anstatt sie auf ihre Freunde und Kollegen zu hetzten.

Kenshin gelingt es weiterhin das Mädchen fest zu halten, die allerdings darauf mit einem beherzten Biss in seinen Nacken reagiert. Er lässt sich davon jedoch nicht ablenken und versperrt ihr weiterhin den Weg. Esther greift nun auch ein und öffnet ein Portal hinter dem jungen Mann, das an ihrem Tisch endet. Sie hat vor diesen hindurch zu zerren, um ihn so abzulenken.Manuel jedoch ist schneller, nutzt die Gelegenheit und durchschreitet das Portal, bereits in der Verwandlung in seine metallene Form begriffen.

Da sein erster Schlag mit dem Barhocker, der einen normalen Menschen auf jeden Fall ausgeschaltet hätte, scheinbar ohne Effekt bleibt, schlägt er beim zweiten Versuch mit der Faust zu und bedeutend härter. Die Wucht einer Dampframme fällt den Unbekannten, der schwer verletzt zu Boden geht und das Bewusstsein verliert. Dies unterbricht auch dessen Kontrolle über die Anwesenden, die der junge Mann kurzzeitig über viele der Umstehenden hatte. Diese scheinen aus einer Art Trance, oder Bewusstlosigkeit zu erwachen und sehen sich verwirrt um, tragen aber ansonsten keinen Schaden davon.

Kenshin kümmert sich aufmerksam weiter um die junge Frau, die einen Schock erleidet, als sie das Bewusstsein und die Kontrolle zurück erlangt, was in heftiger Übelkeit und Übergeben resultiert.

Kara, nun wieder Herrin ihrer Sinne kümmert sich um den verletzten Nova, der bewusstlos und schwer verletzt am Boden liegt und diagnostiziert etliche Prellungen, einen Schlüsselbeinbruch und den Bruch zweier Rippen, von denen eine die Lunge durchbohrt und schwere innere Blutungen verursacht hat.

Kurz darauf erscheinen völlig überraschend O'Kage und Sauzando Naifu, zwei Mitglieder von Nippontai in einem unheimlichen Auftritt, in dem die Dunkelheit sich wie eine zähe Flüssigkeit über die Wände des Raumes legt und immer intensiver wird. Aus dem Herzen der Dunkelheit erscheinen dann o’Kage und Sauzando und sagen nach kurzer Bestandsaufnahme zu, sich um den Verletzten kümmern zu wollen und sprechen nach Erkennen der Charaktere eine Einladung an diese aus, Nippontai in der Festung in den Wolken zu besuchen, was für alle eine große Ehre ist. Die Beiden Nippon-Tai Helden übernehmen den Abtransport des jüngst erwachten Novas. Da es wohl zu gefährlich wäre ihn in ein normales Krankenhaus zu bringen.

Natürlich sagen sie dankbar zu, in den kommenden Tagen den Versuch zu starten, die Festung zu besuchen. (Tatsächlich schafft Kara es nur zu antworten, weil sie der Peinlichkeit entgehen will, die Einladung unentgegnet zu lassen)

Bleihaltiges Zwischenspiel

Die Charaktere entschließen sich auf Einladung von Manuel, ihm zu dessen Firma zu folgen um weitere Untersuchungen anstellen zu können und eventuell durch gemeinsames Brainstorming auf neue Ideen zu kommen. Das freundliche Angebot von Esther, die Reise durch ein Portal abzukürzen wird dankend angenommen und wird für etliche Probleme sorgen.

Fakten, Fakten, Fakten

Das Warpgate öffnet sich im Konferenzraum der Firma Unlimited Imaginations und unsere Charaktere versammeln sich am Tisch, besprechen das bisher erlebte und die möglichen Methoden, wie dieser Raketenangriff hätte gestartet werden können. Das ein Nova beim Bau der Raketen anwesend gewesen sein muss, ist schnell unstrittig aufgrund der Konstruktion der Raketen, die wie aus einem Guß wirken und deren Elektronik, wie Manuel bei der Untersuchung am Einschlagsort noch feststellen konnte, zum größten Teil eher ästhetischen als praktischen Zwecken diente. Die Vision Esthers von dem unbekannten Asiaten und dem Haar Naginatas lässt den Schluss zu, das das Zielsystem der Raketen irgendwie auf genetischer Basis arbeitet und Naginata wenn nicht das primäre Ziel, so doch der zentrale Aufschlagpunkt sein sollte. Das bedeutet erstens Ultramoderne Technik, die unter Projekt Utopia Edikt steht, Blacktech genannt und zweitens einen Anschlag, der die maximale Anzahl unschuldiger Opfer erzielen sollte.

Das die Raketenabwehrsysteme Edos nicht reagiert haben, deutet entweder auf unkonventionelle Startmethoden hin, sei es mit Hilfe von Novakräften oder durch innerstädtische Starts, wobei die Flugzeit keine Zeit gelassen hätte, das sich die Abwehrsysteme einschalten oder aber das in der Belegschaft des Abwehrsystems Sabotage verübt wurde, sei es durch defekte Technik oder durch einen Mitarbeiter, der dafür sorgte, das die Raketen nicht abgefangen wurden.

Alarm

Während die Charaktere noch darüber darüber unterhalten, wie und was genau geschehen ist, erklingt ein Alarmton und Esther begibt sich als erste zur Türe des Besprechungsraumes, um nach dem Rechten zu sehen. Woran keiner der Charaktere gedacht hat, ist das ein sich öffnendes Warpportal in einer Firma, die mit einer guten Alarmanlage wie zum Beispiel auch Bewegungsmeldern oder Drucksensoren ausgestattet ist, eine schlechte Idee ist. Bei ihrer Ankunft haben sie einen stillen Alarm ausgelöst und als Esther die Türe zum Gang öffnet, sieht sie sich nicht nur einer Wachmannschaft in voller Bewaffnung gegenüber, sondern auch einem auf sie zu hetzenden großen Wachhund. Kara bemerkt nun ebenfalls die Geräusche und folgt Esther an die Türe, erfasst sofort die Gefahr für die ungeschützte Kameradin und springt vor, fängt den zuschnappenden Hund und stellt sich schützend vor Esther in den Türrahmen. Keine Sekunde zu früh, denn die Wachmannschaft eröffnet sofort das Feuer als eine Unbekannte aus dem Raum tritt. Unzählige Treffer zerfetzen den Hund, der versuchte in Karas Arm zu beißen, zerstören Karas Garderobe und besudeln sie mit Blut, lassen die Nova selbst aber unverletzt.

Nachdem die Eskalation vorüber ist, kann aufgeklärt werden, das es sich nicht um Einbrecher, sondern Kameraden des Firmeninhabers handelt und die Wachleute entfernen sich wieder, aber nicht ohne Kara die Daten des Inhabers der Wachfirma gegeben zu haben. Wachleute, die ohne Vorwarnung sofort das Feuer aus tödlichen Waffen eröffnen, werden rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Kenshin gibt Manuel auch noch den Rat seinen CFO einmal etwas deutlicher zu diesem Thema zu befragen. Dieser willigt verwirrt von der Situation ein. Esther ist ebenfalls verwirrt und wütend und nimmt sich vor dem Herren bei Gelegenheit die Meinung zu geigen.

Der Weg ist das Ziel

In den Folgen des chaotischen Durcheinanders entscheiden sich Kara und Esther spontan, Informationen sammeln zu wollen. Auch wenn sie nicht damit rechnen, die Festung auf dem Luftweg erreichen zu können, müssen sie es zumindest versucht haben und so fliegen sie auf Verdacht los. Kara lässt sich damit Zeit und fliegt langsam, um Esther die Gelegenheit zu geben, das unglaubliche Gefühl der Freiheit, das mit dem Flug verbunden ist, zu erfahren.

Bei Erreichen eines bestimmten Punktes, einer Schwelle, werden sie jedoch zurück an einen Punkt in Flugrichttung vor dem Fujijama versetzt. Wie genau das funktioniert, ist ihnen nicht klar, aber mit Schwierigkeiten hatten sie ohnehin gerechnet. Also landen sie am Fuß des Fuji-san (Fujijama). Unter dessen hatten Kenshin, der dem Ruf der Natur folgte und Manuel, welcher sich in eine virtuelle Simualtion der "Festung in den Wolken" vertieft hatte, gar nicht bemerkt, das die Damen den Raum verlassen hatten und der Soldat rief Esther auf ihrem Mobiltelefon an.

Nach kurzer Besprechung holen die Frauen ihre Kameraden per Warpgate zu sich und gemeinsam machen sich die Vier am späten Abend spontan auf den Weg den Fuji hinauf. Trotz einiger Bedenken hinsichtlich der Sinnhaftigkeit einer solchen Aktion am Abend, trotz der hochhackigen Schuhe Karas, trotz fehlender Kletterausrüstung oder wärmender Kleidung. Jeder Zeitpunkt ist so gut wie der Andere, kommt man überein.

Yu: Mut

Die Gruppe bemerkt, das der geheimnisvolle Sagishi sie beobachtet, der Nova verschwindet aber schnell ohne sich weiter zu erklären. Kurz nach Aufbruch, einen steilen, rauen Weg durch einen Bambuswald hinauf, erklingt zunächst tiefes Grollen und schauerliches Brüllen aus dem Dickicht. Etwas großes bewegt sich überraschend schnell um sie herum durch den dichten Urwald. Esther erschreckt sich fürchterlich und droht hysterisch zu werden, was Kenshin aber durch sanftes einreden auf sie einigermaßen unter Kontrolle halten kann. Allerdings stößt er mit seiner japanischen Einstellung von der Natürlichkeit des Todes und dessen Akzeptanz als unumgänglich und vor allem ihn jederzeit zu akzeptieren, auf wenig Gegenliebe bei ihr. Die Amerikanerin ist nicht gewillt dort auf diesem kargen Waldweg zu sterben, oder gar von etwas gefressen zu werden! Kara beginnt ebenfalls mit ihr zu reden und wärend dessen schneidet Kenshin sich einen Bambus Stab, um zumindest eine lange Waffe zu haben, falls dies nötig werden sollte. Kurz darauf senkt sich aus dem Dickicht eine monströse Gestallt auf den Weg herab. Die Bestie sieht aus wie eine Mischung aus Riesenspinne, Echse und Schlange. Kenshin nimmt eine abwartende, verteidigende Position mit seinem Stab ein und erwartet den Angriff des Monsters. Kara, die auf dem schmalen Weg hinter Kenshin bei Kara stand, legt einen beeindruckenden Katapultstart mit Hypergeschwindigkeit hin, pflügt seitlich durch die Bambusstämme und trifft das Ungetüm mit vernichtender Wucht. Woraufhin es sich in glitzernden Staub auflöst, ohne Schaden angerichtet zu haben. Was zur Annahme führt, das es sich lediglich um eine Illusion gehandelt hat. Manuel untersucht jedoch den Ort des Aufeinandertreffens und stellt zum Erstaunen aller Anwesenden fest, das es Fusspuren des Monsters gibt, was eindeutig beweist, das dieses keine Illusion und eine echte Gefahr war.

Das Kanji Yu (勇) für Mut erscheint und zeigt den Charakteren damit, das die Prüfungen auf dem Weg zur Festung in den Wolken begonnen haben und sie wohl soeben die Prüfung des Mutes, eine der sieben Tugenden des Bushido, bestanden haben.

Gi: Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit

Auf ihrem weiteren Weg, hinter einer Biegung des Weges um ein paar Felsen treffen sie auf einen älteren und einen jüngeren Mann, die darüber streiten, wer ein über mehrere Jahre gemeinsam entwickeltes Programm patentieren und nutzen darf. Die Charaktere kommen hinzu und hören sich die Geschichte der beiden an.

Während sich Kara zurück hält und Manuel den Code des angeblichen Programmes untersucht, engagieren sich Esther und Kenshin in dieser Prüfung, reden mit den beiden Kontrahenten und Kenshin versucht, eine gütliche Lösung zu finden. Ein gemeinschaftliches Patent und geteilte Gewinne erscheinen ihm (und der stillen Kara) als beste, einvernehmliche Lösung, aber die beiden Phantome gehen darauf nicht weiter ein. Esther wählt einen abweichenden Lösungsansatz, in dem der Mann, der das Programm bereits patentiert hat, dem anderen eine Abschlagszahlung leistet und dieser dafür seine Attacken einstellt. Dieser Vorschlag führt nach kurzer Diskussion der beiden Männer zum Ziel und die beiden verschwinden, stattdessen erscheint das Kanji für Gi, welches ankündigt, das die Prüfung bestanden wurde.

Jin: Güte

Kurz darauf treffen sie auf eine alte Frau, die vor einer ärmlichen Hütte auf einer Bank sitzt und offensichtlich blind ist. Sie scheint bekümmert und spricht vermeintlich mit sich selbst, wobei sie den Verlust ihres Sohnes betrauert, der zur kaiserlichen Armee gegangen ist. Wer soll sich dann um die Reisfelder kümmern, wenn er doch nicht da ist und vielleicht nie mehr zurück kehrt.

Esther, Kara und Kenshin halten sich bei dieser Prüfung anfangs zurück, da die Frau für Manuel wie seine Mutter aussieht und er zunächst in der Illusion gefangen ist, in der die Frau auch ihn als ihren Sohn „erkennt“. Beide beginnen eine Unterhaltung, in der Manuel ihr versichert, das er nicht fort gegangen ist und nun doch bei ihr sei, sie müsse nicht mehr traurig sein.

Kara hält es für gar nicht gut, das Manuel scheinbar immer weiter in die Illusion abgleitet und versucht seinen Intellekt zu wecken mit den Fragen nach der Logik dieser Begegnung, das seine Mutter gar nicht hier sein könne und dies eine weitere Prüfung ist, die er als das erkennen müsse.

Dabei wird sie von Kenshin unterbrochen, der ihr ins Wort fällt und sie an der Schulter fasst (ein erheblicher Affront unter zwei Japanern, obendrein unterschiedlichen Geschlechtes und nicht eng befreundet) und etwas zurück zieht. Widerwillig gibt sie reflexartig nach und verstummt, geschockt von der Behandlung, dennoch scheint es zumindest ein wenig Wirkung gezeigt zu haben, denn nun stellt Manuel weitere Fragen, die erkennen lassen, das er die aktuelle Situation kritisch beobachtet. Zum Beispiel fällt ihm auf, das seine Mutter gar nicht blind ist wie die Frau vor ihnen.

Als er sich soweit aus der Illusion befreien kann, das er wieder ansprechbar ist, bittet Esther Manuel darum, mit der Frau sprechen zu können und übernimmt im folgenden Gespräch willentlich die Rolle der Tochter der Frau mit dem Angebot, sich um die Ernte der Reisfelder zu kümmern und der Absicht, die Trauer der Frau zu mildern und Güte zu zeigen.

Kenshin schließt sich ihr an und beide gehen hinter die kleine Hütte, wo tatsächlich Reisfelder zu erkennen sind wie auch ein Ochse mit Geschirr, den zu führen aber beide nicht gelernt haben und daher beratschlagen, wie sie weiter vorgehen sollen.

Diese Situation nutzt dann Kara, um ein Gespräch mit der Frau zu beginnen, in dem Versuch die Frau mit der Realität zu konfrontieren, ihr die Wahrheit vor Augen zu führen und sie damit aus der Lethargie und Trauer lösen zu können. Was auch immer geprüft werden sollte, die Güte der helfenden Hand oder die Güte und Wahrhaftigkeit der Realität oder beides, die Frau wendet sich noch einmal an die Charaktere und sagt ihnen das sie ihrer aller Mutter wäre seit dem Tag des Galatea Zwischenfalles. Anschließend verschwinden sie, die Hütte und die Reisfelder und die Prüfung ist bestanden, wieder erscheint ein Kanji.

Chu: Pflicht und Loyalität

Grade als die Großmutter verschwindent, öffnet sich unter der Gruppe der Boden und sie finden sich unvermittelt in einem U-Bahn Tunnel wieder. Um sie herum donnert und kracht es, Schreie ertönen und Feuer zucken auf. Es riecht nach Tod und Panik. Ganz Häuserzeilen stürzen über ihnen ein und um sie herum herrscht das blanke Chaos. Der Tag des Anschlages auf die Tokyoter U-Bahn wiederholt sich für jeden der Charaktere. (Außer für Manuel, dessen Erruption unter anderen Umständen stattfand. Er erlebt den Anschlag jedoch ebenfalls als Beobachter.) Jeder von ihnen findet sich als außenstehnder Beobachter wieder in der Situation der eigenen Erruption und erlebt nahezu das gleiche wie damals. Alle können auch die Erlebnisse der anderen sehen, miteinander interagieren und die Geschehnisse sogar beeinflussen.

Kara verhindert zunächst, das ein Soldat (Kenshin), der in den Tunneln Passanten in Sicherheit bringen will, von einem hin und her zuckenden Starkstromkabel getroffen wird. Esther hilft ebenfalls in dieser Situation, indem sie die Passgiere des Busses befreit. Ironischer Weise erlebt Kenshin selbst dieses nicht mit, da er sich, in einigen Metern Entfernung, um den vom plötzlichen Chaos um sie herum reichlich verstörten Manuel kümmmert.

Unvermittelt fällt vor den beiden Männern die Hälfte einer Limousine von oben herab auf die Gleise. Sie ist sauber in der Mitte, der Länge nach durchtrennt. Ein kaukasischer Mann liegt zusammengesunken und Blut überströmt auf dem Rücksitz. Als Kenshin die Tür öffnet um zu Helfen, kann er nur noch dessen Tod festellen. Esther kommt hinzu und erkennt die Limo in welcher sie zu diesem Zeitpunkt unterwegs war und macht sich große Vorwürfe über den Tod des Mannes. Kara bemüht sich die Freundin zu beruhigen und geht mit ihr einige Meter weiter. Manuel hat sich in der Zwischenzeit zumindest so weit beruhigt, das er nicht mehr vor Schreck starr ist.

Vor Karas und Esthers Augen spielt sich nun folgende Szene ab: Eine junge Frau bemüht sich grade Trümmer von in einem U-Bahn Wagon weg zu räumen, als eine weitere Limousine durch einen Riss in der Decke herab kracht und die Helferin unter sich begräbt. Sofort eilen die Beiden hinüber und bemühen sich zu ihr zu gelangen. Die Männer kommen hinzu und Kara erkennt schließlich sich selbst, tödlich verletzt, dort unter dem zerstörten Wagen. Als sie sich herunter beugt um zu helfen, erfasst sie eine sehr seltsame Empfindung, sie ist nicht sicher, ob sie lebt, oder stirbt. Sie sieht sich selbst dort vor sich, sterbend. Leise spricht sie mit ihrem schwächer werdenden Ebenbild, von dem sie als "Schwester" bezeichnet wird. Die Anderen akzeptieren diese Erklärung und lassen ihr den nötigen Freiraum. In dem Gespräch erklärt ihr die Sterbende das sie ihr vergiebt und das ihr "ein anderes Schicksal bestimmt sei". Danach schließt sie die Augen und löst sich, zusammen mit der Umgebung, vor den Augen der Gruppe in goldenem Schein auf. Kenshin drückt seiner Kameradin gegenüber später noch sein Mitgefühl, ob des Todes ihrer Schwester aus. Sie entscheidet sich ihn nicht über seinen Irrtum aufzuklären.

Rei: Höflichkeit/Gnade

Als sie weitergehen, sehen sie am Wegesrand einen Mann sitzen, der offensichtlich schwer angetrunken ist und über die Ungerechtigkeit der Welt und des Kaiserhauses lamentiert, welches ihm im Kriegsaufwand sein Hab und Gut genommen habe und ihn nur mit dem Geld in seinen Taschen und den Kleidern an seinem Leib zurück gelassen habe. Einige Tonkrüge mit billigem Fusel stehen im ihn herum und er macht keinerlei Anstallten sich vom Weg zu erheben.

Kara entschließt sich, den Mann aus Höflichkeit zu ignorieren und ihm die Gnade zu erweisen, seine Verfehlungen nicht existent zu machen. Kenshin wendet zunächst sich dem Mann zu und erklärt ihm, das er froh sein soll noch am Leben zu sein und anstatt sich sinnlos zu betrinken und in Selbstmitleid zu vergehen, lieber aufrecht dem Kaiser dienen und so seinem Leben einen neuen Sinn geben soll.

Anfangs kann Kara Manuel überzeugen, es ihr gleich zu tun, aber er kann die Tiraden des Bauern nicht lange ignorieren und so wendet er sich dem Mann zu, genau wie zuvor Kenshin. Beide haben sich entschieden, einen anderen Weg einzuschlagen. Manuel redet nun auf den Mann ein und versucht ihm, den Prinzipien des Buddhismus folgend, klarzumachen das er nicht bedauern soll was er nicht hat, sondern sich an dem erfreuen, was er hat. Der Mann lamentiert jedoch weiter und wird sogar unverschämt und beleidigt Manuel was dieser hinnimmt, Kenshin jedoch nicht auf sich sitzen lassen kann. Er geht vor dem Mann in die Hocke und beugt sich so zu ihm, das sein Körper seine Handlungen verdeckt. Er blickt dem Kerl in die Augen und legt ihm eine Hand auf jede Schulter. In der Rechten hällt er, unbemerkt von den Anderen, eine kleine Klinge, die er dem unverschämten Bauern an den Hals legt.

"Das Leben ist wahrlich kurz, nicht wahr?" flüstert er zu ihm. "Wie schnell kann es doch vorbei sein." "Ist Dir klar, welche Gnade Dir erwiesen wurde, indem wir Dich leben lassen? Dich, der Du den Kaiser und uns beleidigst? Dich, der Du Dein Leben vergeudest, anstatt ihm einen Sinn zu geben? Du hast noch Arme und Beine, Du hast noch Dein Leben. Stelle es in den Dienst des Kaisers und er wird Dich dafür angemessen entlohnen. Oder sterbe in Ehren, in seinem Dienst, anstatt im Dreck zu hausen wie ein Schwein!"

Der Mann wird daraufhin plötzlich steif, starrt durch Kenshin und die Anderen hindurch und sagt: "Ihr habt recht. Ich werde mein Leben ändern." und erneut löst sich das Trugbild in goldenem Schein auf.

Esther hatte sich, noch immer reichlich erschüttert vom zuvor erlebten und auch aus Unkenntnis der japanischen Gepflogenheiten in einer solchen Situation, zurück gehalten.

Ob es nun die Höflichkeit der Ignoranz war, die Höflichkeit des Zuhörenden und helfen wollenden oder die Gnade des bedrohlichen Samurai, der Mann verschwindet und die Prüfung ist bestanden, was wieder durch ein schimmerndes Kanji verdeutlicht wird.

Meiyo: Ehre/Pflicht

Auf dem weiteren Weg den Berg hinauf kommt es zu einem Disput über die Begriffe der Ehre, der Gnade und Höflichkeit und die Tugenden der Samurai. Kara versteht den Begriff des Bushido offensichtlich anders, eher moderner, vielleicht romantischer als der in der historischen Definition verhaftete Kenshin. Sie kommen nicht zu einer Übereinstimmung und so schreitet Kara dann auch voran, um die Prüfungen zu einem Ende bringen zu können.

Die vorletzte Prüfung führt unsere Helden an eine schmale, brüchig wirkende Brücke aus Stein, die sich über eine scheinbar unendlich tiefe Schlucht spannt. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt auf einem beeindruckenden Schlachtroß ein voll bewaffneter, prächtig gekleideter Samurai. Allem Anschein nach handelt es sich um O'Kage den schattenhaften Samurai von Nippon-Tai.

Nachdem Kara, noch immer voller Wut als erstes die Brücke betritt und energisch fortschreitet, wird sie in der Mitte der Brücke aufgehalten, als Tochter von Bauern bezeichnet und gefragt, was sie hier her gebracht hat. Der anschließende Wortwechsel, in dem Yumi Kara zunächst betont, das sie hier wäre um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist nicht von Erfolg gekrönt und so muss sie widerwillig Kenshin Platz machen, der die Frage zur vollen Zufriedenheit des Samurai beantwortet, problemlos passieren und sich neben dessen Pferd postiert.

Kenshin antwortete: "Es ist meine Pflicht dem Kaiser und dem Volke zu dienen. Ihn und das Volk zu beschützen und vor Schaden zu bewahren. Von Außen sowie von Innen." Der Samurai akzeptiert dies, mit den Worten: "Und wagt Ihr Anderen ja nicht, dies nur nachzuplappern."

Anschließend senkt sich Kara zurück auf die Brücke, neben der sie über dem Abgrund geschwebt hatte. Was ihr verstörender Weise nicht leicht viel. Der Abgrund schien an ihr zu zerren und sie zu sich zu rufen.

Sie diskutiert recht lange mit dem vermuteten O'Kage, welcher, bereits von ihrem unhöflichen Verhalten zuvor erzürnt, deutlich ungehaltener wird, je länger sie nicht in der Lage ist zufriedenstellend zu antworten. Sie selbst wird ebenfalls immer frustrierter und zorniger, schließlich jedoch beruhigt sie sich und entsinnt sie sich darauf ihre Pflichten als Ärztin und als Beschützerin der Menschen nun auch mittels ihrer Fähigkeiten hervorzustellen, was auch den Krieger schließlich beruhigt. Sie darf passieren.

Dann ist es an Manuel, die schmale Brücke zu beschreiten. Der Samurai identifiziert ihn als Suchenden, als Weisen oder Gelehrten. Den Vorwurf des Samurai, Wissen ist nichts, nur Taten können etwas bewirken, kontert der junge Mann korrekterweise mit der grundsätzlichen Aussage das Aktion ohne Wissen ziellos ist, ohne das Wissen um Grund und Konsequenzen. Genau ist Wissen ohne folgende Handlung nutzloses Wissen. Seine Pflicht ist es Wissen zu erlangen, um dies zum Vorteil aller nutzen zu können. Dies beeindruckt den Samurai, der Manuel passieren lässt.

Die folgende Unterhaltung zwischen dem Samurai und Esther amüsiert zumindest Kara trotz der ernsten Situation unglaublich. Esther widersetzt sich der strengen historischen Definition und Anforderung des japanischen Ehrbegriffes und gibt zu, die Mentalität der Japaner in dieser Beziehung noch nicht vollkommen nachvollziehen zu können. Aber sie vertritt erfolgreich ihre eigene Definition der Ehre, einer Ehre die sich nicht auf Traditionen stützt, sondern aus ihrem inneren selbst kommt. Der Samurai lässt sie passieren, nicht ohne darauf hinzuweisen, das sie weiterhin unter Beobachtung steht, also im Prinzip einer Probezeit unterliegt.

Shin: Wahrheit und Wahrhaftigkeit

Nach kurzer Zeit erscheint wieder Sagishi am Strassenrand und prophezeit Manuel, das dieser leider scheitern werde. Natürlich halten die Kameraden zusammen und wollen den Störenfried zur Rede stellen, aber bevor sie etwas unternehmen können, verschwindet er wieder. Die Charaktere versichern Manuel, das er natürlich nicht scheitern werde und bald erreichen sie eine Burgfestung, deren Mauern hoch in den Himmel ragen und deren Tor weit höher als mannshoch ist. Kara klopft energisch an das große Tor, woraufhin sich eine Luke über dem Tor öffnet und sich der Kopf eines Wachmannes herausschiebt, der fragt:

"Wer seid Ihr und was wollt Ihr?"

Als ihn Karas Antwort nicht befriedigt zieht er sich zurück und schließt die kleine Klappe. Nachdem erneut fest von Kenshin an das Tor geklopft wird, öffnet er sich die Klappe noch einmal:

"Wer seid Ihr und was wollt Ihr?"

Kenshin antwortet:

"Wir sind demütige Diener des Kaisers. Wir wollen ihm gegenüber treten und unser Leben in seine Dienste stellen."

Das Tor öffnet sich daraufhin und die Gruppe betritt einen gigantischen Platz, voller traditionell gewandeter und schwer bewaffneter Soldaten. Alle tragen das kaiserliche Mon (Banner) der Chrysanteme und auch auf allen hängenden Bannern und sogar in den Intarsien des Bodens ist dieses Symbol der kaiserlichen Herrschaft zu finden.

In der Mitte des Platzes steht ein freundlicher, glatzköpfiger,in die typischen gelb orangenen Roben gekleideter Mönch unter einem roten Torii (Shinto Tor). Die Gruppe begibt sich zu dem ihm. Er will von jedem Charakter einzeln wissen, warum er/sie hier ist, warum er/sie sich auf den Weg hierher gemacht hat und was ihr/sein Ziel ist. Nachdem alle wahrheitsgemäß antworten, erscheint das Kanji der Wahrheit und die Festung samt Mönch verschwindet.

Die Ankunft

Als die Charaktere sich weiter bewegen, erreichen sie wieder ein großes Tor, welches diesmal in den Berg führt. Sie gehen in die Dunkelheit, bis sie den Bodenkontakt verlieren und das Gefühl haben, zu fallen.

Der erneute Bodenkontakt ist es aber kein brutaler Aufprall, sondern ein Gefühl, als wenn der Boden immer da gewesen wäre. Ein weiteres Tor wird überwunden, bei dessen durchschreiten sie eine Stimme hören, die die Meldung ausgibt „Earthgate 613 deaktiviert. Transfer Erfolgreich. Reinitialisiere Ladungsträger“.

Die Neugier treibt Manuel sofort dazu, nach einem Lautsprecher oder Terminal zu suchen, aber nichts ist zu finden. Nach kurzer Zeit gehen die Charaktere weiter und erreichen den Ausgang. Zunächst geblendet vom Licht, schauen sie sich um und stellen überrascht zunächst fest, dass 2 Monde den Himmel zieren und dass Flora und Fauna sich bei genauerem Hinsehen doch recht deutlich von dem unterscheiden, was sie gewohnt sind. Auch eine wesentlich kleinere Version des Monsters, welches sie auf dem Bergpfad angriff, ist im Unterholz zu sehen. Allem Anschein nach befinden sie sich nicht mehr auf der Erde. Kenshin ist allerdings nicht gänzlich überzeugt, dass es nicht hierbei nicht doch noch um eine weitere, massive Illusion handelt, behält seine Gedanken aber zunächst für sich. Er prüft aber zumindest, ob eventuell auf die Gedanken und Erwartungen der Neuankömmlinge reagiert wird, indem er von "gefährlichen Wesen" redet und darauf achtet was passiert. - Vorerst nichts.

Eine gewaltige, traditionell anmutende Festung (Kyuden - Kyuden no kumo) schmiegt sich an einen Berghang in einiger Entfernung. Von dort aus kommt ihnen eine Gestalt in weißer, traditioneller Kleidung entgegen.

Sie stellt sich als Miko, ein Mitglied von Nippontai, heraus. Die junge Shinto-Priesterin begrüßt sie freundlich und höflich und beantwortet mit einem maliziösen Lächeln die Frage von Manuel, wo sie sich denn befinden würden. Es ist ein Planet, der eine Sonne im Sternbild Sagittarius (Schütze) umkreist. Somit liegt die "Festung in den Wolken" ihrem Namen aufs Trefflichste gerecht. Baff erstaunt von dieser Erkenntnis schauen sich die Nova weiter um.

Schließlich folgen sie Miko zur Festung selbst. Über eine breite Treppe, die sich um den Berg windet, gesäumt von Pflanzen, die Orchideen und blühenden Kirschbäumen ähneln, steigen sie immer weiter empor. Zum Versteck und Hauptquartier des Banners Japans, Nippontai

Anerkannte EP: 4
EP für Wikiarbeit: 1




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