Kapitel 41: Wir sind am Zug

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Operation: Fernsehturm (13. Dezember 2005)

Letzte Vorbereitungen

  • Da Naginata noch zu sehr von den Vorkommnissen mit der Polizei mitgenommen ist, muss eine andere Lösung zur Energieversorgung gefunden werden. Manuel entwickelt ein Gerät, das die von Hidana emittierte Energie kurzzeitig speichern und kontrolliert abgeben kann. Das Gerät wird den ersten Einsatz nicht überstehen, aber hoffentlich lange genug halten, um die Nachricht abzusetzen
  • Die Sendeleistung des Turmes kann variabel erhöht werden. Mögliche Extremwerte sind nur eine Reichweite von 100 km, aber keine negative Beeinträchtigung der umliegenden Gegend oder aber Reichweite von ganz Japan, dafür aber ein EMP, der die Elektronik innerhalb eines Radius von mehreren Kilometern lahmlegen wird.
  • Entscheidung über Radius wird Esther übertragen, sie informiert sich und findet heraus, dass im entsprechenden Umkreis nur wenige tausend Menschen leben und sich kein Krankenhaus befindet, der reelle Schaden also gering sein wird. Entsprechend wird der maximale Radius als Option gewählt.
  • Mit Hilfe von Hidana wird ein exakter Zeitplan erstellt, der die Reaktionszeit der nächstgelegenen Militärbasen mit einbezieht. Der Einsatz ist soweit ohne Eintreffen von Verstärkung möglich, das Zeitpolster beträgt aber nur wenige Minuten

Durchführung

  • Die eigentliche Operation am Turm verläuft planmäßig und ohne größere Zwischenfälle:
    • Hidana schaltet die anrückende Ablösung noch auf der Anfahrt aus, zerlegt danach das Luftabwehrgeschütz
    • Hikari greift körperlich einige Wachen an, die den anderen in die Flanke fallen wollen und kann sie lange genug beschäftigen um die Flanke freizuhalten
    • Esther bringt Sylphe in den Kontrollraum und hilft ihr dabei, mit den Technikern und Wachen dort klar zu kommen und die Nachricht zu codieren und abzusetzen
    • Manuel schaltet die restlichen Waffen mit minimal möglicher Gewalt aus, bringt den Energiekonverter an und überwacht diesen und den Turm während der Übertragung, zerstört dann die Molekularstruktur des Konverters um keine Spuren zu hinterlassen

Zugunglück

  • Kurz bevor sie abreisen wollen, hören die Gefährten einige zuerst undeutbare Geräusche.
  • Hikari geht dem nach und sieht zwei Züge - einen Personenzug und einen Güterzug aufeinander zu rasen. Der EMP muss eine Weichensteuerung blockiert haben, wodurch nun ein Unglück droht
  • Die anderen eilen ebenfalls herbei, gehen Lösungsmöglichkeiten durch.
    • Esthers Portal ist zu klein und hält nicht lange genug, um einen der Züge auf ein sicheres Gleich zu bringen
    • Die defekte Weiche ist bereits passiert, so dass eine Reparatur keine Auswirkungen hätte
    • Beide Züge sind zu schwer, um ohne Übermodus abtransportierbar zu sein. Weder physisch noch durch Magnetkontrolle ist so eine Lösung möglich
    • Die Züge sind zu schnell und schon zu nah zu einander, so dass die Notbremsen die Kollision nicht verhindern würden
    • Die Bahnstrecke verläuft nah an einem steilen Abhang, so dass nur eine kurze Distanz zu überbrücken wäre, bis einer der Züge dann unkontrolliert in den dortigen unbewohnten Wald rasen würde.
  • In Ermangelung gangbarer Alternativen wird diese letzte Option gewählt. Esther warpt in den Triebwagen des Zuges und überzeugt den Fahrer und seinen Ingenieur - die einzigen beiden Insassen des Güterzuges - dass sie den Zug verlassen müssen. Durch ein Portal bringt sie diese in Sicherheit.
  • Hikari begibt sich in den Personenzug und überzeugt dort den Schaffner, die Notbremse zu betätigen, da auch die gefundene Lösung nicht ohne Notbremsung funktionieren würde.
  • Manuel verändert die molekulare Struktur des Bodens und erschafft so eine Einwegweiche, über die der Güterzug kurz vor dem berechneten Kollisionspunkt von der Strecke in den Abhang umgeleitet wird.
  • Mit Ohrenbetäubendem Lärm rasselt der Güterzug in den Wald, holzt unzählige Bäume ab und schiebt seine Wagen in einander. Ein erheblicher Sachschaden, aber kein Personenschaden
  • Der Personenzug bremst mit maximaler Bremskraft ab, wodurch es zu diversen Prellungen und Brüchen bei den Insassen kommt.

Aufräumarbeiten

  • Nachdem die direkte Gefahr abgewendet ist, wollen die Hogo Kyodai den Insassen des Personenzuges helfen. Zum einen, da sie sich verantwortlich fühlen, zum anderen da sie Nippontai sind und damit den Menschen helfen sollten
  • Hikari hilft vor allem seelisch und verwendet ihre Kräfte, um Schwerverletzte zu stabilisieren
  • Esther öffnet ein Portal zur Festung unter den Wellen und holt von dort ein Notfallteam aus Ärzten und Schwestern. Dabei wird auch Sylphe in die Sicherheit der Festung gebracht
  • Manuel nutzt seine medizinischen Kenntnisse, um zu helfen und Hikari die Personen zu zeigen, die ihre direkte Intervention am dringendsten brauchen
  • Die Situation scheint vorerst unter Kontrolle und die aufkommende Panik im Zug kann unterbunden werden

Aufmerksamkeit

  • Gemäß dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" will Esther die Presse hinzuziehen. Ihre Wahl fällt auf Cory Heisler
    • Esther ruft Cory Heisler an und verabredet ein sehr spontanes Treffen
    • Dort angekommen kann sie die Reporterin mit Mühe und Not davon überzeugen, dass etwas passiert, über das unbedingt berichtet werden sollte
    • Mit einem Portal geht es zurück zum Zugunglück
  • Noch bevor sich Cory Heisler einen genauen Überblick verschaffen kann, klingelt plötzlich Esthers Gefahrensinn und sie kann sich gerade noch vor dem Feuerball in Sicherheit bringen, der kurze Zeit später aus dem Himmel schießt
  • Tenchi ist angekommen und schwebt mit flammenden Schwingen über dem Zug
    • Die ehemalige Botin von Nippontai beschimpft die Hogo Kyodai als Verräter und verlangt, dass diese sich stellen
    • Aus ihrem Tonfall geht eindeutig hervor, dass ihr Plan dabei nicht eine Gefangennahme sondern ein Angriff ist
    • Hidana stellt sich Tenchi zum Kampf, wird schwer getroffen und stürzt zu Boden
    • Manuel will den Angriff und die Anwesenheit der Weltpresse nutzen und stellt lauthals klar, dass Nippontai hier ist, um den Menschen zu helfen und Tenchi es ist, die den Kampf will
    • Esther bringt Cory Heisler wieder in Sicherheit. Würde diese hier zu schaden kommen, wäre der Skandal nicht auszumalen
    • Hikari heilt mit ihrem letzten Kräften Hidana soweit, dass er wieder kampfbereit wäre, mit Nichten aber unverletzt. Auch Esther und Manuel haben kaum noch Energie
    • Die Menschen sind versorgt, die Gefährten am Ende ihrer Kräfte. Ein Kampf wäre also ebenso riskant wie unwichtig. Einzig erreichbares Ziel wäre das Ausschalten von Tenchi, und dafür ist die Gefahr zu groß
    • Hidana und Manuel haben jeweils unterschiedliche Pläne, die Flucht zu ermöglichen:
      • Manuel formt aus dem Metall des Güterzuges eine Figur, die ihm selbst ähnelt und will diese "fliehen" lassen, in der Hoffnung, dass Tenchi ihr folgen würde
      • Hidana weiß von diesem Plan nichts und sieht als einzige Chance, Hikari und die anderen zu retten, den Kampf erneut aufzunehmen und so die nötige Zeit zu erkaufen
      • Er sagt Manuel, dass er auf Hikari aufpassen solle, was dieser erst nicht versteht. Dann erhebt er sich in die Höhe und fordert Tenchi zum Kampf heraus
      • Hikari will ihrem Geliebten beistehen und mit ihm zusammen untergehen, Manuel hält sich aber fest, da er die Opferung von zwei Personen noch unsinniger fände als das eine Opfer es bereits ist
      • Tenchi greift den verletzten Hidana an und trifft ihn schwer. Manuel nutzt diese Ablenkung, um die zuvor geschaffene Ablenkungsfigur mit hoher Geschwindigkeit in Tenchi prallen zu lassen
    • Die Wucht ist groß genug, die Nova auszuschalten und sie fliegt in hohem Bogen in den Wald und stürzt dort ab. Welches Schicksal sie dort ereilt ist noch unklar
  • Mit letzter Kraft öffnet Esther ein Portal in die Festung unter den Wellen und die Gefährten schleppen sich selbst und einander hindurch in die Sicherheit.

In der Festung unter den Wellen (13.-14. Dezember 2005)

  • Hidana wird sofort von einem Traumateam übernommen und in die Krankenstation gebracht
  • Hikari ist von den Geschehnissen schwer getroffen und begibt sich noch vor dem Debriefing in ihr Zimmer
  • Esther und Manuel werden von O'Kage befragt, was vorgefallen sei und berichten
  • Nach Beendigung des Berichts entzieht O'Kage Esther erbost das Kommando über die Hogo Kyodai. Genannter Grund dafür war das Hinzuziehen von Kori Heisler ohne vorherige Rücksprache mit ihrem Befehlshaber
  • Esther ist schwer getroffen von dieser Entwicklung und zieht sich erbost zurück um darüber nachzudenken, ob sie noch eine Zukunft für sich innerhalb Nippontais sieht
  • Manuel flüchtet sich wie immer in seine Arbeit, trifft dabei auf Sylphe und die beiden reden lange und ausgiebig am Strand bis der Morgen aufzieht und Sylphe schlafen geht


Persönliche Highlights und Szenen

Esther

Hikari

Manuel

Anerkannte EP: 6


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