Kapitel 7: Steine auf einem Go-Brett

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Gespräche über die gemeinsame Zukunft - 10. Juli 2005

Im Glaspalast

Eine Weile hingen sie ihren Gedanken nach und versuchten die merkwürdigen Ereignisse des Abends zu verarbeiten. Bald darauf machte sich Manuels Freund Yagami Hakiro auf den Weg, nicht ohne mit Yumi Kara ein baldiges Wiedersehen zu vereinbaren.

Da sich die Gruppe nun im Glaspalast unwohl fühlte, vielleicht sogar überwacht, beschlossen sie die Ereignisse an einem anderen Ort zu besprechen. Kenshin, dessen Wohnung und Dojo in der Nähe lag, bot der Gruppe sein Domizil an, was nach kurzer Beratung angenommen wurde.

Verlagerung zu Kenshin

Die Gruppe verteilte sich auf die bereitstehenden Fahrzeuge von Manuel und Kara und machte sich auf den Weg zum Haus in dem Kenshins Wohnung lag. Kurz darauf erreichten sie das Hochhaus, in dem Kenshin in der achten Etage mehrere Wohnungen zu einer Wohnung inklusive Dojo umgebaut hatte. Freundlich bat er die Kameraden hinein und diese namen das Angebot natürlich gerne an. Neugierig sahen sie sich nach Einladung in der Wohnung um.

An die kurze Besichtigung, denn viel gab es eigentlich nicht zu sehen, schloss sich eine lange Diskussion über den weiteren Weg an, die aber weitestgehend ergebnislos verlief.

Nach einiger Zeit nutzte Esther eine ruhige Ecke im Dojo in dem Versuch, eine Vision der Zukunft herbeizurufen unter der Prämisse, wie diese sich entfalten würde, wenn die Kameraden den Geschehnissen ihren Lauf ließen würden. Sie versuchte dabei, die Zukunft in etwa zwei Wochen zu sehen, war sich aber nachher nicht sicher, ob sie den Zeitpunkt genau getroffen hatte. Vielleicht waren es auch drei Monate gewesen? Oder etwas dazwischen? Warum mussten diese Visionen nur so ungenau sein!

Die Vision

Nach kurzer Konzentrationsphase kamen die Bilder zu ihr und zeigten verschiedene Szenen, in einer jeden davon war ein anderer der Charaktere zu sehen.

In der ersten Vision sah sie Yumi Kara in Trauerkleidung an einem Grab stehen, völlig verzweifelt und in tiefster Trauer, ohne erkennen zu können, wessen Tod beweint wurde. Esther sah nicht nur die Bilder, sondern die volle Wucht der Emotionen Yumi Karas traf sie ebenfalls und die schiere Verzweiflung war ihre, nicht die einer anderen.

Kurz darauf wechselten die Bilder und nun war es Manuel, der im Mittelpunkt der Vision stand, auch er in tiefer Trauer. Bar jeder Hoffnung verstreute er die Asche seiner Mutter in einem Gebäude, das große Ähnlichkeit zu einer Schmiede hatte. Nachdem diese Handlung beendet war, erhoben sich mehr und mehr Metallgegenstände um ihn herum, Waffen, Werkzeuge, Hämmer, Scheren und alles, was metallisch war. Alle Objekte begannen um Manuel herum zu schweben, bewegten sich anfangs langsam, dann schneller werdend im Kreis. Dann noch schneller. Und schneller, bis er in einem Orkan aus Metallgegenständen stand, die dann auf einen Schlag auf das Zentrum des Sturms prallten. Dem Ort, wo Manuel stand, der damit Selbstmord beging.

Die Bilder wechselten wieder, diesmal war Kenshin zu sehen, der in einer Uniform in einer Art Befehlszentrale zu stehen schien, während rings um ihn herum hektisches Gerede zu hören war. Alarmsirenen heulten im Hintergrund, welche die hart gebellten Befehle von Offizieren nicht übertönen konnten. Von den Worten die gesprochen wurden konnte Esther nur wenig verstehen, nur vereinzelte Satzfetzen drangen an ihr Ohr "..sie haben Kashmir unterschätzt....Zwischenfall auf globaler....noch mehr Tote...eine Katastrophe". Auf einer taktischen Karte an der Wand blinkten mehrere Punkte hektisch. Offenbar die Zentren der Vorfälle: Edo war ebenso dabei, wie die Kashmir-Region, Beijing, und einige andere Orte in ganz Asien.

Dann sah Esther dann sich selbst. Sie war in Amerika, stand auf dem Vorplatz der Zentrale von T2M und bereitete sich darauf vor, hineinzugehen. Sie war in Sicherheit, aber war sie auch an dem Ort, an dem sie hätte sein sollen?

Als letztes sah sie dann noch Ryu und O'Kage, die in der Festung in den Wolken standen, die offenbar angegriffen worden waren. Sie rüsteten sich zum Kampf und sprachen miteinander. Es wurde auch hier Kashmir erwähnt. Die Szene endete damit, dass sie sich fragten, ob sie diesen Kampf gewinnen könnten. Ryu sagte, dass sie es könnten, wenn sie über ihre Grenzen gingen. O'Kage sagte, dass sie dies verändern würde. Ryu erwiderte, dass dieser Kampf alles verändern würde. Dann endete die Vision.

Als Esther aus ihrer Trance erwachte, fand sie die anderen im direkt angrenzenden Dojo Kenshins, wo Kenshin auf den Knien am Rand des Trainingsbereiches in Meditation versunken war. Gemeinsam besprachen sie Esthers Visionen und um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, testete Esther ihre neue Fähigkeit der Telepathie, um das erlebte an Yumi Kara zu senden, die in der Diskussion die Position vertreten hatte, das ihre Gruppe gar nicht die Kompetenz und Autorität habe, solche Nachforschungen nach Raketenterroristen zu unternehmen. Die lawinenartige Wucht der emotionalen Verzweiflung ihrer selbst am Grab eines geliebten Menschen traf Yumi Kara völlig unvorbereitet und so brauchte sie lange, um anschließend wieder zu sich zu finden.

Mit heiseren Worten beschrieb sie auch den anderen das erlebte. Kenshin bat ebenfalls darum, einen direkten Eindruck erhalten zu dürfen, aber das zweimalige Erleben des Grauens hatte Esther soweit erschöpft, das sie dies nicht ein drittes mal erleben wollte. Manuel war von dem gehörten derart verstört, dass er kaum noch zu einem klaren Gedanken in der Lage war.

Auch die anderen waren erschüttert. Auch war es schon spät geworden und an ein ernsthaftes Gesräch gerade nicht mehr zu denken. Zu viel gab es zu verarbeiten. Also verabredete man sich, dass jeder einen Tag Zeit für sich alleine nehmen würde, und man sich am übernächsten Tag wieder treffen würde, um dann das weitere Vorgehen zu besprechen.

Nachdem alle anderen schon gegangen waren, ging Manuel noch einmal zu den Schwertern im Dojo von Kenshin, nahm eines der stumpfen Übungsschwerter und veränderte es mittels seiner Kräfte so, dass es zu einer Waffe wurde, die den Namen Katana verdiente. Es tat gut, etwas zu schaffen. Dass es sich dabei schon wieder um ein Tötungswerkzeug handelte, fiel Manuel in diesem Moment gar nicht auf. Er überreichte es Kenshin und dieser lehnte es ab, was Manuel zuerst völlig verwirrte, bis ihm wieder einfiel, dass es in Nippon so war, dass ein Geschenk erst beim dritten Mal angenommen werden durfte. Also genügte er, auf seine eigene sonderbare Art, den Gebräuchen und Kenshin nahm das Schwer schlussendlich dankbar an.

Kyoto

Aufgewühlt von den Erlebnissen, die Esther in ihren Kopf gesendet hatte, trat Yumi Kara ins Wohnzimmer, während sich die anderen weiter im Dojo von Kenshin unterhielten und rief Sadako an, welche die Woche mit ihrem Bruder in Kyoto verbrachte. Nach einer kurzen Unterhalten, eingeflochten in einen Nebensatz, erwähnte Sadako beiläufig, dass heute ein netter Mann vom Jugendamt bei ihr gewesen wäre, um sich nach dem Befinden von Yumi Karas Bruder zu erkundigen. Er sei sehr nett und freundlich gewesen und nach kurzer Zeit wieder gegangen.

Kara erstarrte vor Schreck, denn woher sollte das Jugendamt wissen, das ihr Bruder aktuell gar nicht in Tokyo..in Edo war sondern bei ihrer Freundin hunderte von Kilometern entfernt. Der Panik nah bat Yumi Kara ihre Freundin, sofort in ein Hotel zu wechseln. Das Hotel, welches sie vor zwei Jahren auf dem Fest der Kirschblüten kurz besucht hatten, ohne den Namen des Hotels zu nennen. Am nächsten morgen wollte sich Yumi Kara auf den Weg machen und damit Sadako nicht länger als unbedingt nötig zu Hause blieb, beendeten sie kurz darauf das Gespräch.

Als Kara, bleich im Gesicht wieder in das Dojo trat, wurde sie von den anderen gebeten zu sagen, was denn passiert sei. Sie beschrieb die Situation und dabei fiel Manuel etwas auf, das ihr in der Hektik ganz entgangen war. Ein Handy konnte man orten. Es wäre vollkommen sinnlos, in ein Hotel zu wechseln, wenn man weiterhin das alte Handy benutzt. Leute, die ihren Bruder in einer fremden Stadt bei einer Freundin finden konnten, die konnten auch ein Handy finden. Erneut anzurufen und Sadako zu warnen kam aus demselben Grund nicht in Frage und so bat Kara Esther, ihr ein Portal in der Nähe des Hotels zu öffnen, damit sie nach ihrer Freundin sehen könne.

Es dauerte nicht lange und während Yumi Kara ihr Kostüm darum bat, eine andere Form anzunehmen, eine in der man sie nicht erkennen würde, öffnete Esther ein Portal, dessen Ereignishorizont wie immer wie eine Wasseroberfläche waberte und Kara mit einem mal bedrohlich vorkam. Ohne lange nachzudenken flog sie durch das Portal und verbrachte ein paar Minuten auf der anderen Seite damit, einen Automaten mit Einmal-Handys zu finden. Derart ausgestattet eilte sie zum Hotel und nach kurzer Diskussion mit dem Portier wurde sie auch zum Zimmer ihrer Freundin vorgelassen.

Dort wechselten sie die Handys und nach kurzem Gespräch machte sich Yumi Kara auf den Rückweg nach Edo.

Tag der Besinnung - 11. Juli 2005

Esther

Besuch auf der Festung

Esther besuchte an ihrem freien Tag die Festung in den Wolken, um dort von ihrer Vision zu berichten. Begrüßt wurde sie wie immer von O'Kage, aber sie bestand darauf, dass ein weiteres Mitglied von Nippontai dabei war. Es stellte sich heraus, dass Sauzando Naifu bereits hinter ihr stand. Esther beleidigte diese mit einer Aussage und spürte daraufhin die eisigen Klingen der Frau in ihrem Nacken. Die Situation konnte jedoch entschärft werden und Miko wurde schließlich hinzugerufen.

Esther schilderte ihre Vision in allen Details, und es wurde versprochen, dass Nippontai nicht noch einmal den Fehler machen würde, ihre Warnungen zu ignorieren.

Yumi Kara

Der Detektiv

Yumi Kara nutzte den freien Tag, um noch einmal bei Ian McDurmit vorbeizuschauen um herauszufinden, ob dessen Suche schon neue Ergebnisse zu Tage gefördert hätte. Hatte sie leider nicht.

Sie beauftragte den Mann aber auch noch, für Sadako, Ichiro und sie selbst falsche Identitäten anfertigen zu lassen, und zwar so schnell wie möglich und so gut wie möglich. Geld sollte dabei keine Rolle spielen.

Sadako und Ichiro

Den Rest des Tages verbrachte sie mit ihrem Bruder Ichiro und Sadako. Sie suchten gemeinsam nach einer Lösung, wie sie in Sicherheit sein könnten, verblieben aber vorerst in einem Hotel, das unter falschem Namen und mit Bargeld gebucht worden war.

Kenshin

Besuch beim Vater

Kenshin hatte einen Termin bei seinem Vater, berichtete ihm von den Geschehnissen.

 Die Gespräche waren leider derart kryptisch, dass ich sie nicht wiedergeben kann

Zum Abschied fragte ihn sein Vater, ob "Sie" eine Gefahr darstelle. Kenshin antwortete, dass sie sicherlich gefährlich sei, aber auch kein Feind. Sein Vater überreichte ihm daraufhin dennoch eine Waffe gegen "sie". Diese Waffe ähnelte auffallend den Granaten, die nur ein paar Tage zuvor von Kuroi Kiri eingesetzt worden waren.

Manuel

Treffen mit der PR Abteilung

Manuels Morgen war davon gekennzeichnet, dass er ein Treffen mit der PR-Abteilung von Unlimited Imagination hatte. Auch Yagami Hakiro war, wie es sich für einen CEO gehört, vor Ort.

Das Treffen begann für Manuel gewohnt unangenehm, denn wie immer war ihm ein exponierter Platz, am Kopf des Tisches, zugedacht worden. Er setzte sich und die Mitarbeiter der PR-Abteilung fingen sofort an, ihm von ihrem Gedanken zu berichten. Schnell bemerkten sie aber, dass Manuel all das nur wenig interessierte, und so gingen sie dazu über, ihm das Konzept eines Werbespots zu präsentieren. Der Spot war in jeder Hinsicht übertrieben und würde dazu führen, dass Manuel sich in ernsthaften Kreisen lächerlich machen würde. Aber das fiel dem jungen Filipino natürlich nicht auf. Er hatte einige Anmerkungen, aber diese wurden schnell aufgenommen oder, oftmals mit Hilfe von Yagami Hakiro abgewiegelt.

Am Ende war Manuel genervt und verließ die Sitzung, ohne recht zu wissen, was eigentlich passiert war.

Besuch bei Mutter

Da der Tag ein Montag war, besuchte Manuel am Mittag wieder seine Mutter und berichtete ihr von den Geschehnissen der vergangenen Tage. Natürlich verstand sie gar nichts, vegetierte wie immer vor sich hin.

Besorgt durch die Berichte Yumi Karas informierte er sich dann noch, ob auch im Pflegeheim jemand nach seiner Mutter gefragt habe, was aber verneint wurde.

Nur Sicherheitshalber informierte er sich noch, wie lange es dauern würde, bis seine Mutter verlegbar wäre. Da sie zwar ständige Pflege brauchte, aber keine akuten Symptome hatte, war das innerhalb weniger Stunden möglich.

Treffen mit Michiko

Da Manuels Gedanken und Gefühle noch immer völlig verwirrt waren, bat er für den Nachmittag um ein Treffen mit Michiko und diese stimmte zu. Sie trafen sich in einem kleinen Café am Rande eines Parks und unterhielten sich. Die Kellnerin erkannte Michiko natürlich sofort und war daraufhin sehr aufgeregt, was Michiko zu ein paar kleinen Witzen veranlasste.

Irgendwann kam das Gespräch auch auf den Werbespot und Manuel beschrieb ihn Michiko, die ihn darauf hinwies, dass der Spot bei den 2% der Japaner, die über Geld verfügten, sehr schlecht ankommen würde. Manuel gab das direkt per Kurznachricht an die Marketingabteilung mit der Anweisung, eine komplett neuen Spot zu entwerfen. Diese würden ihn vermutlich dafür hassen, aber das war ihm natürlich nicht klar.

Auch wurde das für den nächsten Vormittag geplante Treffen aller Protagonisten angesprochen, und Michiko bat darum, dabei sein zu dürfen. Auch das klärte Manuel per Kurznachrichten, wobei er sie unbeabsichtigt so formulierte, dass Yumi Kara den Eindruck bekam, bei dem Treffen zwischen Manuel und Michiko ginge es um delikatere Angelegenheiten. Ihre entsprechende, scherzhafte - denn ihr war wohl bewusst, dass ihr Eindruck trügte, Antwort verstand Manuel natürlich nicht, aber Michiko war sehr erheitert, als er sie ihr zeigte.

Schlussendlich stimmten aber alle zu, dass Michiko am Morgen dabei sein durfte.

Gemeinsames Frühstück - 12. Juli 2005

Die Verspätung

Diskussion über das weitere Vorgehen

Anschließend saßen sie gemeinsam am Tisch und unterhielten sich und planten ihr weiteres Vorgehen. Zumindest hatten sie dies vor, wurden aber häufig durch die Kellner unterbrochen, die ihre Bestellungen an den Tisch lieferten. Das Angebot, von Naginata überbracht, sich erneut als Hilfstruppe Nippontai anzuschließen, wurde mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Manuel, der bereits damit begonnen hatte, sich mit Naginata anzufreunden, stand dem ganzen positiv gegenüber, wohingegen Esther aufgrund ihrer Verbindungen zu Team Tomorrow und Kenshin aufgrund seiner Verbindungen zum japanischen Militär zumindest skeptisch waren. Für Yumi Kara stand es zu dem Zeitpunkt immer noch außer Frage, das sie sich nicht Nippontai anschließen würde, solange Sauzando Naifu noch Mitglied war.

Die Herausforderung

Daraufhin überbrachte Naginata die zweite Botschaft, diesmal eine Herausforderung direkt an Yumi Kara, ausgesprochen von Sauzando Naifu. Es sollte ein Duell geben bis auf das erste Blut und der Verlierer habe sich dem Gewinner unterzuordnen. Das würde bedeuten, das Yumi Kara im Falle einer Niederlage offiziell nichts mehr gegen ihre Kontrahentin unternehmen könnte, bot aber auf der anderen Seite auch die Möglichkeit die Gefahr, die von Sauzando Naifu für alle anderen ausging, endgültig zu unterbinden.

Den Freunden war natürlich klar, das bis auf das erste Blut bei jemandem wie Sauzandi Naifu bedeutete, das diese versuchen würde, ihre Kontrahentin zu töten. Während Yumi Kara noch erschreckt von der Herausforderung ihre Optionen überdachte, versuchten die anderen, allen voran Esther, sie davon abzubringen. Esther setze all ihre Wortgewandheit ein um Yumi Kara davon zu überzeugen, das Duell abzulehnen, da sie um das Leben ihrer Kameradin fürchtete. Auch Kenshin riet von dem Duell ab, seiner Argumentation nach war Sauzando eine Unreine und damit gar nicht in der Lage, eine wirksame Herausforderung auszusprechen. In Kara's Augen war das nicht ganz falsch, aber es würde bedeuten, das die Gefahr weiterhin nicht gebannt wäre und zweitens bestand die Gefahr, das Yumi Kara sich damit vor den anderen Mitgliedern Nippontais als Feigling aus der Affaire zog sobald es ihr möglich war. Viele Gedanken rasten durch ihren Kopf doch letztendlich überwog ihr Gefühl für Verantwortung. Verantwortung, die Gefahr die von Sauzando Naifu ausging zu unterbinden, auch wenn das bedeutete, das sie sich dafür in Lebensgefahr begeben müsste.

Trotz ihrer Angst vor den Konsequenzen nahm sie die Herausforderung an und vielleicht ein wenig übereilt, aus dem Gefühl einer gewissen Dringlichkeit heraus, entschied sie sich gleich für den nächsten Tag um die Mittagszeit. Da sie als Herausgeforderte den Ort des Geschehens wählen konnte, überlegten die Gefährten kurz und entschieden sich dann für einen Schrottplatz, weil dort erstens keine unschuldigen Passanten in Gefahr waren und zweitens die Wracks Yumi Kara eventuell als Waffen dienen konnten.

Anerkannte EP: 3
+Holger&Andreas: Je 1

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