Kapitel 8: Von Ehre, dem Tod und dem Leben

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Das Duell

Vorbereitungen - 11 Juli 2005

Nachdem das gemeinsame Frühstück geendet hatte, machte sich Kenshin als Sozius auf Naginatas Motorrad auf zur Festung in den Wolken, um dort mit dieser zu trainieren.

Die restlichen Teammitglieder blieben zurück und Yumi Kara, die über ihre Grübelei wohl den Aufbruch der Beiden verpasst hatte, fragte zunächst Esther und Manuel, ob diese gewillt seien ihr zu helfen. Natürlich stimmten Beide zu und Yumi Kara bat sie, auf die ihnen jeweils bestmögliche Weise, so viel Informationen über Sandra Akihito zu sammeln wie möglich und ihr diese baldmöglichst mitzuteilen. Auch bat sie Esther, ihr telepathisch die Teile des Novatrainings zu vermitteln, die ihr bisher noch fehlten. Insbesondere das Überladen von Kräften könnte ihr vielleicht das Leben retten.

Training

Sie sprach auch noch auf Kenshins Mailbox, dieser konnte Aufgrund von Naginatas rasanter Fahrweise nicht an sein Telefon gehen, und bat ihn um einem Rückruf. Nachdem er ihre Nachricht abgehört hatte, rief er sie umgehend an und willigte auf ihre Bitte hin ein, ihr ebenfalls zu helfen. Naginata zeigte Verständnis und so trafen sich die beiden einige Zeit später einmal mehr im privaten Dojo des Soldaten.

Die Ärztin legte ihm dar, das sie mittels einiger Experimente versuchen wollte ihre Kräfte und Fähigkeiten zu steigern, wobei er ihr noch am ehesten helfen könne.

Sie nahm in der Mitte des Dojos Auftstellung und lies sich von Kenshin mit dessen Energiestrahlen beschießen. Die starken Stromstöße machten ihr nichts aus, es kribbelte nur sehr stark, aber sie fühlte, das sich etwas in ihr veränderte. Ihr Körper begann sich der Situation anzupassen und die massiven Energiestöße zu absorbieren. Aber noch gelang es ihr nicht, diese Energie festzuhalten.

Auch Kenshin bemerkte schließlich, nachdem er beinah völlig erschöpft aufgehört hätte, das auch in seinem Inneren etwas nicht so war wie sonst. Ein Licht erstrahlte in seinem Geist, das „göttliche Licht“, welchem er seinen Namen verdankte. „Mu-Miu“.

Yumi bot sich ein außergewöhnlicher Anblick, als grelle Entladungen und eine Art leuchtende Korona den Körper ihres Freundes umfingen, dann feuerte er einen letzten Angriff auf sie ab, welcher sie heftig nach hinten gegen die Wand warf und ihr tatsächlich Schmerzen bereitete. Aber diese große Energiemenge war dann doch genug, dass sie einen Funken davon einfangen. Dieser verlieh ihr auf der einen Seite weit mehr Kraft als sie vorher hatte, aber diese Kraft wollte auch genutzt werden. Die Kräfte beider hatten ihre alten Grenzen überschritten und neue erreicht.

Yumi Kara dankte Kenshin und verließ überhastet sein Domizil. Dabei zerstörte sie die Tür zum Balkon und beschädigte diesen bei ihrem Abflug. Kenshin sprach auf den Anrufbeantworter einer Glaserei und brach dann, erschöpft und ohne Energie, in seinem Bett zusammen.

In der frischen Abendluft außerhalb des Dojos verflüchtigte sich die überschüssige Energie und damit auch die Aggression innerhalb weniger Sekunden und Yumi vereinbarte telefonisch ein Treffen mit Esther, um mit dieser weiter zu trainieren. Sie gab Esther ihre Adresse und lud sie zu sich nach Hause ein. Natürlich nahm Esther wie immer kein normales Transportmittel sondern teleportierte sich direkt in die Wohnung - allerdings kam sie nicht wie geplant vor der Tür aus, sondern im Bad. Etwas konsterniert bat sie Yumi um Verzeihung, welche natürlich gewährt wurde. Von der sonst so offen zur Schau gestellten amerikanischen Überheblichkeit und Arroganz war bei dem gesamten Treffen der beiden erstaunlicherweise keine Spur.

Es gelang Esther dann auch erfolgreich, Yumi Kara zu vermitteln, wie man eine Kraft mit mehr Energie speist als normalerweise üblich, und sie konnte diese Kenntnis direkt an ihrem Schutzschild praktizieren.

Nachforschungen

Doch schon vor diesem Treffen hatten Manuel und Esther Nachforschungen angestellt.

Manuel machte sich daran das OpNet zu durchforsten, Esther leitete ihre Ermittlungen über ihr bekannte diplomatische Kanäle und Kontakte und die Beiden entdeckten schließlich umfassende, zum Teil sogar geheime Informationen über Yumis Kontrahentin.

So war diese bereits am N-Day eruptiert und zunächst nur durch ihre Fähigkeit Duplikate von sich selbst zu erschaffen aufgefallen. Offenbar wurde sie vom FBI, das ihre Tochter in Gewahrsam hatte, gezwungen, für selbiges zu arbeiten. Einer der Berichte deutete darauf hin, dass sie einen frisch erwachten Nova, welcher über die Macht verfügte Gegenstände und Fleisch zu zersetzen in einem Hochhaus konfrontierte. Bei diesem Einsatz konnte sie offenbar entkommen.

Kurz darauf kam sie in Begleitung ihrer Tochter nach Japan, wo sie anscheinend direkt von zwei anderen Nova in die Obhut von Ryu übergeben wurde. Dort wurde sie ausgebildet und nahm auch an verschiedenen Einsätzen teil, griff jedoch nie ein, sondern beobachtete nur. O'Kage war bereits zu Ihrem Ausbilder bestimmt worden und hielt sie zunächst im Hintergrund. Auffällig war, das all diese Aufzeichnungen eine völlig andere junge Frau zeigten: lebensfroh, freundlich und offen. Mit einem warmen Lächeln und dunklem Haar. Jedoch eindeutig Sandra Akihito.

Doch Manuel und Esther stießen auf einen Bericht, der Klarheit in das Dunkel ihrer Wandlung brachte - und der seitdem aus den meisten Bereichen des Netzes getilgt worden war:

Ein junger Mann, welcher zuvor seinen Job verloren hatte und auch grausam persönlich gedemütigt worden war, hatte eine Kindertagesstätte in seine Gewalt gebracht und drohte nun die Kinder und Angestellten dieses Hauses zu töten. Sandra Akihito trat auf den Plan und dem vernehmen nach brach das Chaos aus, sobald sie das Haus betrat.

An jenem Tag, kam nicht nur der Geiselnehmer ums Leben, sondern auch diverse Kinder und Angestellte des Heimes. Allerdings hatte der Täter zuvor nur Zwei Kinder getötet. Zu aller Unglück war eines davon Sandras Tochter. Ihr Verstand brach und der Schmerz und die Wut in der jungen Frau gewannen Oberhand.

Ein Jahr lang wurde sie in die Obhut von Miko überstellt, welche sich bemühte ihren Geist zu heilen, jedoch nur so weit Erfolg hatte, das sie es schaffte die gewalttätigen Ausbrüche zu unterdrücken solange O'Kage in Sandras Nähe war. Auch diente er ihr sozusagen als Anker und Befehlshaber, Sauzando Naifu - „Thousand Knifes“, wie sie von nun an hieß, würde nur noch auf seinen Befehl hin handeln.

Ab diesem Zeitpunkt tauchten auch Berichte auf, dass sie selbst die Fähigkeit, Fleisch zu zersetzen, anzuwenden in der Lage war. Bisher gab es offenbar nur eine Person, der in der Lage war, dieser Kraft zu widerstehen. Die bereits zuvor schon einige Male aufgetauchte, seltsame Gestalt mit der No-Maske. Diese verfügte scheinbar über eine Art kristallinen Schild, welcher die zersetzende Strahlung Sandras ablenkte.

Schutzmöglichkeiten

Schockiert von den Effekten dieser Zersetzung grübelte Manuel die Nacht über an einer Methode, wie Yumi Kara dem Angriff widerstehen könnte. Und in einem kurzen Moment tieferen Einblicks hatte er eine Idee und setzte sie in Form eines Armbandes um. Wenn aktiviert würde es den Körper Yumis für einen kurzen Moment in harten Stahl verwandeln. Da die Kraft Fleisch betraf - denn die Knochen blieben stets übrig - sollte dies helfen, die Kraft anzuwehren. Wenn es denn tatsächlich funktionieren würde, denn das Gerät war sehr fragil und er traute sich nicht, es zu testen, da es, wenn überhaupt, nur wenige Male funktionieren würde.

Am Schauplatz - 12. Juli 2005

Vorbereitungen

Als Zeitpunkt des Duells war 12 Uhr verabredet worden, High Noon. Nach einer teils durchwachten Nacht, machten sich die Teammitglieder auf den Weg. Yumi und Kenshin trafen etwas eine Stunde vorher ein. Dabei fiel ihnen auf, dass niemand den Schrottplatz informiert hatte und dort reger Betrieb herrschte.

Yumi bestach die Arbeiter mit einem großzügigen „Verdienstausfall“ und diese verließen das Gelände. Dann bat sie Kenshin um eine taktische Einschätzung des Ortes und man kam auf die Idee, den Schrott zu einer Art Arena zu stapeln, wofür die Zeit jedoch leider nicht mehr ausreichte.

Etwa eine halbe Stunde später tauchten dann auch Manuel und Esther auf. Manuel überreichte Yumi das Armband und wurde von dieser gefragt, ob er mit seinen Kräften den Schrott zur Seite räumen könnte. Aber auch für ihn wäre die Zeit zu knapp gewesen.

Dann tauchte O'Kage auf die für ihn charateristische Weise - aus einem Wirbel aus Schatten - auf einem der Schrottberge auf. Esther las seine Gedanken, konnte aber keine unehrenhaften Absichten feststellen.

Dann kam auch Kyojin, der Lehrer Yumi Karas hinzu - zu Fuß und ohne großes Aufhebens.

Wenige Augenblicke später betrat Sauzando Naifu die Szene, forderte Yumi mit knappen Worten auf sich bereit zu machen und nahm eine abwartende, verteidigende Kamae ein. Kenshin war überrascht zu erkennen, das sie Ni-Ken-Jutsu anwendete, die Kunst mit zwei Schwertern zu kämpfen, welche vor langer Zeit von dem Rōnin Miyamoto Musashi erfunden wurde, von dem das in Japan hoch gehaltene Werk „Gorin no Sho“, „Das Buch der Fünf Ringe“ stammt, ein Werk über die Ehre und das Leben des Samurai.

Der Kampf

Yumi griff stürmisch an, verfehlte jedoch ihr Ziel. Sandra wich aus und lies ihre Klingen über den Rücken der Angreiferin streichen, konnte diese jedoch nicht verletzen.

Dieses Muster wiederholte sich immer und immer wieder, bis Yumi schließlich einen Treffer landete, der bewies was von allen bereits vermutet worden war: es handelte sich um einen Klon der echten Sandra. Das Simulakrum verpuffte zu schwarzem Rauch und zeitgleich tragen Yumi aus drei Richtungen metallene Splitter. Aber auch diese konnten ihre Haut nicht durchdringen.

Eine weitere Sandra betrat die Szene. Dieses Spiel wiederholte sich eine ganze Zeit lang, bis es Yumi schließlich zu bunt wurde und sie eines der Schrott Autos nach ihrer Kontrahentin warf. Auf diese Weise wurde ein weiterer Klon zerstört.

Dann stellte sich heraus, das es gar nicht O'Kage gewesen war, welcher den Kampf beobachtete, sondern die originale Sarah, die dessen Gestalt angenommen hatte. Sie war das Spiel leid und sie wollte den Kampf nun beenden. Ihre Wut brach sich nun ihren Weg und gewann Oberhand über ihre Selbstbeherrschung. Sie begann ihre zersetzenden Fähigkeiten gegen Yumi Kara einzusetzen, hinterrücks und frontal. Was jedoch zum Glück keinerlei Wirkung bei dieser zeigte. Ihr Energieschild hielt dem Angriff stand.

Esther - die auch zuvor schon festgestellt hatte, wo die echte Sandra Akihito die ganze Zeit gewesen war, jedoch nicht eingreifen durfte - sah darin einen Bruch der Duell-Regeln und öffnete ein Portal zur Festung in den Wolken, wo sie zunächst hoffte den echten O'Kage anzutreffen. Dieser war jedoch nicht zugegen.

Nach einem kurzen, etwas unangenehmen Zusammentreffen mit zwei Wachleuten der Festung, gelang es ihr, Naginata dazu zu überreden ihr zu folgen. Diese war jedoch nicht sonderlich darüber begeistert und forderte dafür einen später einzulösenden Gefallen.

Yumi setzte unterdessen ihre Angriffe gegen Sandra fort, was diese nur noch wütender machte. Sauzando Naifu hatte festgestellt, dass sie ihre Gegnerin nicht verletzen konnte und hatte die Angriffe eingestellt, verteidigte sich statt dessen sehr erfolgreich, indem sie jeder Attacke auswich und auf Distanz blieb. Dann jedoch überraschte Yumi Kara sie mit einer hyperschnellen Attacke. Fast wäre Sandra auch dieser ausgewichen. Aber eben nur fast. Sie wurde am Bein getroffen und die Attacke hinterließ eine blutige Spur auf ihrem Oberschenkel. Das Duell war beendet, Yumi Kara hatte gewonnen.

Nachwehen

Doch mit einem mal begann um Sandra Akihito herum die Luft zu flimmern und sich zu verzerren. Es schien als ob die Atmosphäre kochen würde und schließlich erschienen violett schimmernde Risse in der Realität. Yumi Kara bereitete sich auf einen Angriff vor - und darauf, ihr eigenes Schild mit mehr Macht zu versorgen als jemals zuvor.

Manuel schleuderte mittels seiner Kräfte Sandra eine Autotür an den Hinterkopf, in der Hoffnung, sie zu betäuben oder zumindest abzulenken. Die Tür traf, doch die vermeintliche Glaskanone war doch nicht ganz so einfach auszuschalten, wie er gehofft hatte. Der Schock des Treffers riss sie aber zumindest kurz aus ihrer Trance.

Kenshin schreckte hoch und rief in seinem besten Befehlston: „Sandra, NEIN!“

Yumi erinnerte sich in diesem Moment an die Informationen, welche Manuel und Esther ihr gegeben hatten, stellte ihre Attacken ein und rief ihrer Gegnerin zu: "Ich fühle mit Dir Sarah!"

Diese Ansprache rüttelte Sauzando Naifu anscheinend wach und sie brach den Angriff auf Yumi ab.

Dann brach sie vor den Augen der Versammelten zusammen, sank zu Boden, hob die Hände vor die Augen und begann erbärmlich zu Schluchzen. Yumi trat zu ihr und näherte sich ihr vorsichtig an, zunächst schreckte Sandra zurück, aber Yumis Einfühlsamkeit brachte sie schließlich dazu die Hände in die ihren zu legen. Zwar hörte sie auf zu Schluchzen, aber versteifte sich zusehends. Ihre Tränen liefen jedoch weiter.

Esther, die just im Moment, in dem Yumi das Duell gewonnen hatte mit Naginata aufgetaucht war, begab sich vorsichtig und behutsam in die Gedanken von Sandra, um zu sehen, welche Worte ihr am besten tuen würden. Es stellte sich heraus, dass die besten Worte in diesem Moment gar keine waren. Sie musste von alleine den Weg zurück finden.

Schließlich tauchte der echte O'Kage auf und nahm seine Schülerin mit sich.

Kyojin beglückwünschte Yumi zu ihrem Sieg und machte sich dann zusammen mit Naginata auf den Heimweg. Zu Fuß und per U-Bahn. Was mit Sicherheit für einiges Aufsehen sorgte.

Manuel hatte sofort nachdem Sandra weg war begonnen, Meßdaten zu sammeln und auch schon weitere Geräte an den Ort bestellt. Es kam nur äußerst selten vor, dass zwei Nova in direkter Nähe zueinander ihre Kräfte überluden und von der Szenerie danach noch genug übrig war, dass man es direkt in Anschluss untersuchen konnte. Er erhoffte sich aus dem Messdaten weitere Einblicke, wie die Kräfte und Energien der Nova funktionierten.

Siegesfeier

Der Rest der Gruppe entschied sich nun den Sieg gebührend zu feiern, wofür Esther woher auch immer französischen Champagner besorgte und man begab sich heim zu Yumi.

Auch Manuel würde sich dazugesellen, nachdem die Messungen eingeleitet waren, und er nicht mehr tun konnte, also auf Ergebnisse zu warten.

Während der Feier kam es zu einer angeregten Diskussion, über Sandras Schicksal und Werdegang, ob man sie nun bemitleiden sollte, oder nicht. Ob sie selbst verantwortlich für ihren „Fall“ sei, oder ob Nippontai etwas dagegen hätte tun können. Untypischerweise war es Manuel, der darauf hinwies, dass dieses sehr ernste Gespräch nicht zum Charakter eine Siegesfeier passen würde und das Thema wurde zu leichteren Dingen gewechselt.

Mit einem Mal jedoch tauchte Ryu selbst auf und die Gespräche verstummten.

Er gratulierte Yumi zu ihrem Sieg und fragte sie, was sie als Gefallen dafür haben wolle. Denn als Unreine könne Sauzando Naifu selbst keine solchen anbieten, ihr als ihr Daimyo würde an ihrer Stelle die Schuld begleichen.

Yumi überlegte kurz, und forderte dann, dass Nippontai aufhören solle, Sandra Akihito als Waffe zu behandeln und auf fürchterliche Missionen zu schicken. Ryu fragte mehrere Male nach, wie genau das gemeint war, bis er dann verkündete, das sie ab sofort für Sauzando Naifus Ausbildung verantwortlich sei. Was die Anwesenden ziemlich überraschte, doch nahm Yumi Kara die Ehre an.

Danach ging die Feier noch einige Zeit weiter. Unter anderem versuchte Yumi Kara erfolglos, Manuel zum Tanzen aufzufordern, scheiterte aber daran, dass diesem gar nicht auffiel, was sie versuchte. Wichtige Gespräche kamen nicht noch einmal auf, und irgendwann gingen die Gefährten ihrer eigenen Wege, erschöpft von Ereignissen und Feier.


Kurze Auszeit (Downtime - 12/07/2005 bis 18/07/2005)

Am nächsten Tag einigte man sich darauf, das es nun am Besten sei eine kleine Auszeit zu nehmen und eigenen Dingen nach zu gehen. Jeder kümmerte sich um private Dinge.

Kenshin

Kenshin suchte nach einem Sicheren Unterschlupf für Notzeiten, hatte aber bis dato nur soweit Erfolg, als dass es nun einige Gebiete Edos gab, die er ausschliessen konnte.

Außerdem trainierte er weiter an der Vervollkommung seiner Transformation in lebende elektrische Energie.

Yumi Kara

Yumi Kara fuhr mit Ichiro und Sadako in den Urlaub, nach Hawaii.

Dort angekommen ließ sie die Geschehnisse der letzten Wochen ein wenig hinter sich und widmete sich, wenn sie nicht gerade am Strand lag, Unterlagen ihrer Firma. Es war an der Zeit, dass sie dort die Zügel wirklich selbst in die Hand nahm!

Esther

Esther war einige Male bei Manuel im Labor zu Besuch. Dieser untersuchte ihre Fähigkeit des Gedankenlesens, genauer der Übertragung von Gedanken, und wie sich daraus eine Möglichkeit ergeben konnte, diese mehrere Personen zugleich sichtbar zu machen. Das Ergebnis war ein Helm, der es Esther ermöglicht, alle möglichen Bilder und Töne aus ihren Gedanken in die sichtbare Welt zu projezieren.

Yakuza

Des weiteren stellte Esther Nachforschungen über die Yakuza im allgemeinen, und Kuroi Kiri im speziellen an.

 Die Informationen über die Yakuza wurden hier eingepflegt: http://aeonversum.de/index.php/Yakuza#Die_Yakuza_im_Novazeitalter

Manuel

Neben diesem Helm, dessen Bau Manuel auch nutzte, um für sich selbst einen Schutz gegen das Lesen seiner Gedanken zu konzipieren, verbrachte Manuel viel Zeit in seinem eigenen Labor und auf der Festung in den Wolken.

neues Wissen und Fähigkeiten

In seinem eigenen Labor untersuchte er die Messergebnisse vom Duell und konnte so tieferen Einblick in die Geheimnisse des Quantenraumes nehmen.

Granaten

Diese neuen Erkenntnisse konnte er auch alsbald auf der Festung gewinnbringend einsetzen, denn dort übernahm er die Leitung des Teams, das die Splitter der Anti-Nova Granate untersuchte, die Kuroi Kiri eingesetzt hatte. Die Untersuchungen ergaben, dass diese Granaten definitiv nicht aus einer Massenproduktion stammen konnten, sondern jede einzelne von einem Nova angefertigt worden war, der ebenso wie Manuel in der Lage war, Quantenkräfte in Gegenstände zu binden. Im Falle der Granaten waren zwei unterschiedliche Kräfte gebunden worden: Zum einen ein durchaus öfter vorkommender Effekt, der eine sensorische Überlastung bei den Zielen erzeugt (Strobe), zum anderen ein Effekt, der bisher nur bei einem relativ unbekannten Nova auf Haiti aufgetreten war: Die Fähigkeit, den Quantenraum in seiner Umgebung derart zu verzerren, dass der Zugriff auf andere Quantenkräfte nahezu unmöglich wurde.

Bei den Nachforschungen stiessen Manuel und die anderen Wissenschaftler auch tatsächlich auf Spuren, die auf eine Datenbank hindeuteten, zu der aber nicht einmal Ryu, der zu diesem Zweck extra persönlich im Labor erschienen war, Zugriff bekommen konnte. Offenbar ein hochgeheimes Militärprojekt mit Namen Kaminoikari - "Gottes Zorn". Manuel bat Ryu darum, einen Zugang zu diesem Projekt zu beantragen. Aber das wäre, nach dem Tonfall von Ryus Erwiederung gar nicht nötig gewesen. Ryu würde sich auf jeden Fall um diese Angelegenheit kümmern!

Eufiber Dreams

Auch stand auf Manuels Terminplan noch ein Besuch bei Anibal Buendia in Puerto Rico.

Auf der Reise dorthin begleitete ihn Yagami Hakiro, der den vierzehnstündigen Flug nutzte, um Manuel über den Sinn des Technikereinsatzes nach dem Duell zu befragen, und verbrachte ansonsten viel Zeit mit einer mitgebrachten Geisha mit Namen "Chinatsu" im hinteren Teil des Fliegers.

Das Treffen mit Buendia selbst zeigte, dass dieser an Geld keinerlei Interesse hatte und daher etwas anderes als "Bezahlung" für seine Fasern suchte. Er fragte, ob ihm etwas geboten werden könne, das ihn interessiert. Manuel schlug ihm zuerst vor, einen Apparat zu bauen, der ihn in die Lage versetzt hätte, Metall zu formen, und somit die Mode an seinem Körper noch in andere Formen bringen zu können als ohnehin schon. Daran hatte Anibal Buendia jedoch kein Interesse.

Die Grundidee dahinter interessierte ihn jedoch, und so wurde vereinbart, dass Unlimited Imagination für die Buendia Corporation an einer Technologie arbeiten würde, die die Modelle, die Buendia aus seinem Eufiber zu schaffen vermag, schneller, präziser und stabiler in Prototypen umsetzen könnte, als das herrkömmliche 3D Drucker schafften. Natürlich waren sich beide Seiten einig, dass dies keine Aufgabe von wenigen Tagen oder Wochen sein würde. Aber das Konzept interssierte Manuel und passte auch zu einem Gebiet, auf dem er ohnehin bereits forschte, und so wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen.

Zum Abschied gab Buendia Manuel noch eine einzelne Faser Eufiber mit, damit er auch etwas hatte, womit er experimentieren konnte.

Der Wachturm

In Buenos Aires, wo das Treffen mit Buendia stattgefunden hatte, nutzte Manuel auch die Zeit, einen weiteren Nova kennenzulernen, den er zufällig dort sitzen sah: Vigia, ein Gestaltwandler, der große weiße Schwingen um sich gelegt hatte und bis auf leichtes beige/rotes Fell nackt zu sein schien. Offenbar hatte er es sich selbst zur Aufgabe gemacht, die Besitztümer der Kirche in Argentinien vor den Drogenkartellen zu beschützen.

Manuel versuchte sich auch an einem Gespräch mit diesem, aber da Vigia nur Latein sprach, war dies zum Scheitern verurteilt. Auch ein Übersetzungsprogramm lieferte größtenteils nur Kauderwelsch, was Manuel aber eine Idee für ein weiteres Forschungsprojekt lieferte.

Werbespot(t)

Später in der Woche meldete sich auch das Marketing Team von Unlimited Imagination bei Manuel, dass es einen neuen Werbespotentwurf gäbe. Manuel bat Michiko, dieses Mal direkt bei dem Treffen dabei zu sein, und sie stimmte zu. Folgender Spot wurde daraufhin den Anwesenden gezeigt:

 Die Kamera zoomt langsam über eine metallene Fläche, zieht sich wieder zurück, 
 schwenkt über andere Teile des Dings, was sie dort zeigt. Geschickte Lichtreflexe 
 inszenieren die glitzernde Metallrüstung Pandays (erst nach und nach erkennt man 
 die Kamerausschnitte als solche).
 (ein wenig wie hier, nur länger, dedizierter und ohne die glühenden Augen am Ende 
 http://www.youtube.com/watch?v=92YBR9gEyYI&feature=youtu.be&t=31s)
 Die begleitende Musik dazu ist langsam, harmonisch, dumpf und wird an akzentuierten 
 Momenten des Videos (Lensflares) mit dem Klang eines Hammerschlags betont.
 Erst am Ende sagt eine ruhige, aber bestimmte Männerstimme 
 "Unlimited Imagination  - Power for your Industry, Knowledge for your success"
 ("Anata no seikō no tame no anata no gyōkai, chishiki no tame no dengen")
 Ein neues Logo für den Namen Panday wird klein, rechts unten, orange/feuerfarbene 
 Buchstaben mit Metallglanz, leicht schräg stehend, parallel dazu eingeblendet.

Michiko lässt sich noch mal den alten Spot zeigen, das ganze PR Team betont natürlich sofort wie schlecht das ganze war und dass sie den so nie zeigen wollten (Was eine hochgezogene Augenbraue von Hakiro hervorruft). Sie lacht herzlich bei dem alten Spot, kriegt sich fast nicht mehr ein, drückt dann aber ihre Meinung über den alten Spot mit einem konzentrierten Stromstoß in den USB Stick, auf dem er war, aus.

Danach wendet sie sich Manuel zu , legt die Füße auf den Meetingtisch und grinst "Der ist gut!"

Auch Manuel gefällt der Spot, als einzige Anmerkung übergibt er dem Team noch Designpläne für einen Helm für sich selbst, an dem er gerade arbeitet, und dass dieser ebenfalls noch im Spot auftauchen könnte und ein kleines Logo der Firma tragen könnte, da er ja auch in deren Labors entstehen würde.

Spurensuche bei Sadako zuhause (Kyoto) - 18. Juli 2005

Nach einigen tagen fiel Kenshin jedoch der Zwischenfall mit dem angeblichen Jugendamtsmitarbeiter wieder ein und er wollte dies nicht auf sich beruhen lassen.

Esther schlug vor, mittels des von Manuel entwickelten Gerätes dessen Spuren vor Ort zu verfolgen. Man nahm den Vorschlag an und kontaktierte Yumi Kara, die einwilligte ihnen vor Ort, im Haus von Sadako behilflich zu sein. Sie brachte unter anderem eine schriftliche Einwilligung der jungen Dame mit, welche es ermöglichte auf die Bilder der Überwachungskamera in ihrem Haus zuzugreifen, nachdem man mittels Esthers Portal dorthin gereist war.

Die fraglichen Bilder zeigten jedoch nicht sonderlich viel. Lediglich ein junger Mann mit modischem, dünnen Bärtchen, gekleidet in einen Anzug, war zu erkennen, welcher kurz mit Sadako sprach und ihr dann in die Wohnung folgte. Jedoch fiel ein Tatoo in seinem Nacken ins Auge. Es zeigte das selbe Symbol, welches bereits zuvor beim Anschlag auf den Dreh und bei anderen Gelegenheiten aufgetaucht war. (Die „Hydra“)

Esther wollte es nun mit dem Helm versuchen und bemühte sich, ihren Geist in die Vergangenheit reisen zu lassen, um das dort gesehene für alle Sichtbar darzustellen.

Es gelang ihr auch, und zu dem Erstaunen einiger Passanten erschienen leicht geisterhafte Fahrzeuge und andere Dinge genau dort, wo sie vor einigen Tagen wirklich gestanden hatten. Das Bild klärte sich, und die Personen (s.u.) wurden erkennbar. In diesem Moment ging Manuel auf, dass es vermutlich eine schlechte Idee war, allen Anwesenden Beobachtern zu zeigen, was geschehen war und dass sie der ganzen Sache auf der Spur waren, also riss er Esther den Helm vom Kopf, was deren Konzentration brach, wodurch sowohl Vision als auch Projektion beendet wurden. Außerdem verursachte die plötzliche Beendigung des Ganzen Kopfschmerzen bei Esther, aber sie fing sich schnell wieder.

Sie besah sich den Ort der Geschehnisse noch einmal mit ihren Quantemsinnen und man kehrte zurück in Kenshins Dojo, wo genug Platz war um die Szenen „lebensecht“ zu betrachten:

Eine Limousine fuhr vor, in welcher neben dem Fahrer, der fragliche junge Mann und eine weitere Person saßen. Die dritte Person stellte sich als eine der beiden stark tätowierten Frauen heraus, welche bereits im Lokal, am Abend ihres ersten Zusammentreffens an der Seite des alten Herren, vermutlich ein Ojabun der Yakuza, zugegen waren.

Sie erteilte den angeblichen Amtsmitarbeiter Anweisungen und schickte ihn in das Haus.

Der Yakuza Mann hatte eine Reihe von gefälschten Ausweisen bei sich, aus denen er den passenden auswählte und sich dann auf den Weg ins Haus machte. Dort angekommen verhielt er sich während des Gesprächs mit Sadako äußerst höflich und freundlich, weckte jedoch durch seine teils allzu deutlich an Yumi Kara und ihren Fähigkeiten interessierte Fragestellung das Misstrauen der jungen Frau. Sie komplimentierte ihn hinaus und rief Yumi an.

Draußen kehrte der Handlanger zum Wagen zurück und erstattete Bericht. Dabei schien etwas seiner Auftraggeberin sehr zu gefallen, denn sie lachte und war augenscheinlich sehr zufrieden mit der Situation. Es hatte sich herausgestellt, das Yumi Angehörige eines Seitenzweiges einer Yakuza Familie ist - des Yamaguchi Clans - oder zumindest ihre Mutter den selben Namen trug.

Diese Erkenntnis erregte Esther sehr. Sie war beinahe außer sich vor Wut, konnte aber wieder beruhigt werden. Yumi gab an, selbst davon nichts gewusst zu haben. Durch ein Portal von Esther begeben sich die Gefährten wieder nach Edo.

Ba-Ba-Banküberfall (Edo) - 18. Juli 2005

Sirenen

Während man noch redete erklangen auf der Straße vor dem Haus Polizeisirenen. Aus alter Gewohnheit stand noch ein Fernseher in Kenshins Wohnung, den er bisher nicht entfernt hatte und man erfuhr, das einige unbekannte Nova einen Bankraub ganz in der Nähe verübten.

Eiligst machte man sich dorthin auf den Weg, nicht ohne zuvor einige Worte über Verantwortung und Pflichten als Nova zu wechseln.

Vor der Bank

Bei der Bank angekommen, bot sich folgende Szenerie:

Einige Polizeibeamte versuchten vergeblich, hinter ihren Autos in Deckung, einen reichlich beleibten Mann mit bloßem, tätowiertem Oberkörper (zwei „ringende Tiger), in Schach zu halten. Dieser war davon unbeeindruckt und wuchtete, anscheinend mittels ähnlicher Kräfte wie Manuel sie beherrscht, die Autos in die Höhe um die Polizisten darunter zu begraben.

Yumi, die sich zuvor von Kenshin mittels eines Stromstoßes hatte „aufladen“ lassen, schaffte es dank ihres Supertempos die Männer in Sicherheit zu bringen und stürzte sich sogleich auf den Angreifer.

Manuel hinderte die Autos mittels seiner Kräfte daran auf die versammelten Anwesenden zu stürzen und nahm den Angreifer mit seinen Quantensinnen in Augenschein. Er war in der Lage zu erkennen, dass dieser fast am Ende seiner Macht angekommen war und teilte dies auch den Anderen mit. Außerdem sah er, dass die Fähigkeiten des Mannes in der Tat seinen nicht unähnlich waren. Er konnte Magnetkräfte manipulieren, seine eigene Körperdichte stark erhöhen, und hatte dazu noch einige von Yumi Karas massiven defensiven Eigenschaften. Auch wenn er sie offenbar auf andere Art und Weise erreicht hatte: Seine Haut schien für physische Attacken unüberwindlich zu sein.

In der Bank

Esther riskierte mittels ihrer Fähigkeiten einen Blick ins Innere des Gebäudes, wo sie ca. 20 Geiseln und 10 Männer mit Masken sah, die diese mit automatischen Waffen in Schach hielten. Des weiteren schwebte eine Gestalt in einem roten langen Mantel oder Umhang in der Mitte des Raumes und gab Anweisungen.

Es war nicht zu erkennen, ob die Person männlich, oder weiblich war, da ihr das Gesicht fehlte.

Nur eine glatte Fleisch-Fläche war dort, wo die Gesichtszüge und Öffnungen hätten sein müssen. Dennoch nahm die Person ihre Umgebung wahr, denn als eine der Geiseln hysterisch versuchte zu fliehen, deutete sie lediglich abfällig in die Richtung der Frau und erhob sich, von unsichtbaren Kräften gehalten, in die Luft. Eine weitere Handbewegung der Gestalt bewirkte, dass alle Knochen im Körper der Frau brachen und sie leblos zu Boden fiel.

Esther teilte Ihre Beobachtungen den Andern mit und öffnete ein Portal in den Kassenraum, das Manuel, zwischenzeitlich zu Metall verwandelt, sogleich durchschritt. In der Bank angekommen hechtete er sofort in Deckung hinter einen Schreibtisch, nur um dort von den Handlangern mit Maschinenpistolen beschossen zu werden. Er wurde zwar getroffen, doch dank seiner Metallhaut waren fast alle Treffer wirkungslos.

Mittels seiner Kräfte entriss er einem der Handlanger die Waffe, positionierte sie hinter dem Kopf der sonderbaren Gestalt, und formte einen Metallhelm ohne Visir darauf, um dem Wesen die Sicht zu nehmen.

Draußen kämpfte Yumi noch immer mit dem beleibten Nova, welcher sich als hartnäckiger den Gedacht erwies. Ein recht heftiger Schlagabtausch folgte der Yumi sogar die Vorderfront der Bank durchschlagen lies. Jedoch rappelte sie sich wieder auf und ging zu Gegenangriff über.

Kenshin probierte etwas neues aus und schaffte es tatsächlich sich komplett seines Körpers zu entledigen und als Stromfluss, durch die Kabel des Hauses, in die Deckenbeleuchtung der Bank zu gelangen. Von wo aus der der rot gewandeten Gestalt einen heftigen Stromschlag verpasste.

Der Nova in Rot schien von dem Helm und dem Angriff zwar überrascht, jedoch noch lange nicht überwältigt.

Manuel spürte wie sein Geist unter den Einfluss eines Anderen geriet und ihm der Befehl gegeben wurde: „Beschütze mich!“

Das hätte Manuel auch getan, aber der einzige Angreifer war momentan Kenshin, und gegen eine Gestalt aus reiner Energie konnte Manuel nichts ausrichten. Eine weitere Schwäche, an der er würde arbeiten müssen, aber in diesem Moment war sie sogar hilfreich.

Esther war ebenfalls durch ihr Portal getreten und schrie mit ihren Fähigkeiten den roten Nova direkt in dessen Gedanken plötzlich und gewaltig an. Das hatte als Auswirkung, dass dieser völlig überrascht war und die Kontrolle über Manuel verlor.

Diesen Moment nutze Manuel, um den von ihm erschaffenen Metallhelm, der noch immer den Kopf der Gestalt umschloss, auf den Boden schlagen zu lassen. Aber auch das war noch nicht genug, um die Gestalt auszuschalten.

Esther gab einen Schuss aus ihrem Blaster auf den roten Nova ab, welcher diesen endgültig ausschaltete und dessen unfreiwillig behelmter Kopf schließlich mit einem hörbaren „Dooonngg“, auf dem Boden aufschlug.

Yumi hatte draußen ihren Gegner zum Glück ebenfalls überwältigen können und dieser lag bewusstlos in den Trümmern eines Polizeiwagens.

Nach dem Überfall ist vor dem Ausfall...

Esther hatte nun etwas mehr Zeit sich zu konzentrieren und las die Gedanken eines der Handlanger. Dies verriet ihr, das dieser Überfall lediglich als Ablenkung für etwas weit größeres dienen sollte.

Sie sagte dies Kenshin und dieser hastete hinaus, um den Polizeifunk abzuhören, bzw. zu nutzen.

Yumi kam ihm entgegen und wollte zunächst mehr von Esther erfahren.

Gerade als man im Inneren der Bank zusammenkommen und die Geschehnisse besprechen wollte, durchfuhr ein EMP das gesamte Gebiet und legte alle elektrischen Geräte lahm.

Kenshin raste als Stromfluss hinauf zur Spitze des hohen Bankgebäudes, um sich umzusehen.

Er erkannte, dass weite Teile von Edo ohne Strom waren und das in der Ferne offensichtlich eine unglaublich große Menge an Quanten-Energien aufgewendet wurde. Ungefähr dort, wo das Kraftwerk für diesen Teil der Stadt lag.

Zeitgleich war man unten im Gebäude zunächst verwirrt und sprach über die Ereignisse.

Da rollte plötzlich ein kleiner, roter, ferngesteuerter Wagen in den Raum und hupte einige Male.

Bevor jemand reagieren konnte, begann er rhythmisch zu piepen.

Manuel, in der Annahme das es sich um eine Bombe handelte, formte aus herumliegenden Metallteilen einen Ball, welchen er um das kleine Auto schloss. Yumi griff sich diesen und donnerte mit ihm im Arm durch sämtliche Stockwerke des Hauses hinauf in den Himmel, was Kenshin, oben auf der Antennenspitze, ziemlich erschreckte.

Sie flog so hoch sie konnte und warf das Gebilde dann in Richtung Sonne. Dann raste sie weiter in Richtung des Hotels, in dem Sadako und Ichiro untergebracht waren. War diese Ablenkung vielleicht dafür da, sie davon abzuhalten, ihre Freunde und Familie zu beschützen?

Manuel aktivierte seinen Schwebegürtel und flog mit Esther auch auf das Dach der Bank. Dank Yumi Karas Flug war ein Loch dort, das breit genug war. Dort angekommen nahm auch er die massiven Quantenkräfte wahr, die sich um das Kraftwerk ballten. Und gemeinsam beschloss man, dort nach dem Rechten zu sehen.

To be continued ...

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